Kamingespräch mit Bahis über seine Flucht aus Afghanistan

Im Rahmen unserer Projektgruppe Flucht und Asyl hatten wir vergangene Woche die Möglichkeit, mit Bahis zu sprechen, der aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet ist. In seinem sehr persönlichen Vortrag haben wir einen Einblick in die Situation Geflüchteter bekommen, die in sog. Auffang- oder Ankerzentren leben. Oftmals müssen geflüchtete Menschen jahrelang in solchen Zentren ausharren, ohne dass ihre Asylanträge von den Behörden bearbeitet werden. Dort gibt es nicht viel Platz für die vielen Bewohnerinnen und Bewohner, keine Privatsphäre, keine angemessene psychologische Betreuung oder Ablenkungsmöglichkeiten; häufig kommt es zu Auseinandersetzungen, bei denen Sicherheitskräfte eingreifen müssen. Der Alltag der Menschen gestaltet sich sehr monoton und trostlos.
Für viele von uns war es das erste Mal, dass wir über die konkrete Lage in den Ankerzentren erfahren haben. Im weiteren Verlauf des Vortrags hatten wir auch die Möglichkeit, Bahis Fragen zu stellen: Würde er mit dem Wissen, das er heute über die Situation in Deutschland hat, wieder hierher flüchten?
Abschließend erzählte Bahis, der heute in einem Wohnheim außerhalb des Ankerzentrums lebt, auch von positiven Erfahrungen. Die Menschen, die er bisher in Deutschland getroffen habe, seien allesamt freundlich und hilfsbereit – und haben ihn herzlich empfangen.

Online – Kamingespräch mit Christopher Worthley

Es ist schön, alte Freunde wiederzusehen, auch wenn es nur in Form von ganz kleinen Quadraten in der Gallerieansicht eines Zoom-Meetings ist. Wir freuen uns immer wieder, wenn ein ehemaliger YouthBridge-Referent ein Online-Seminar für uns hält. Letzte Woche haben wir Christoper Worthley, Vizepräsident Allianz of America Corporation und Executive Director Allianz Foundation for North America, wiedergesehen. Christopher diskutierte mit uns über ein Phänomen, das sich wegen der Krise leider zunehmend vergrößert: Xenophobie. Nachdem das Virus in China ausgebrochen ist, erleben besonders asiatische Menschen Schuldzuweisungen. Für die Diskriminierung haben wir vor allem zwei Gründe ausgemacht:
1. Das Machtgefühl gegenüber jemandem in einer instabilen Zeit, die stark verunsichern kann.
2. Das Gefühl, gemeinsam gegen einen Sündenbock kämpfen zu müssen. Dieses Gefühl entsteht aufgrund von Ignoranz und Rassismus.

Zudem haben wir über weitere Fälle in der Geschichte gesprochen, in denen Menschen andere Menschen zu Sündenböcken gemacht haben, um komplizierte Themen zu vereinfachen.
Um aber das Webinar nicht in schlechter Stimmung zu verlassen, haben wir noch unsere Erfahrungen und lustige Geschichten in Zeiten der Isolierung ausgetauscht: überproportionaler Konsum von Netflix und Leibniz-Keksen und notgedrungene, hausgemachte Friseureingriffe.

Kamingespräch bei Google

Die Zukunft der Arbeitswelt: YouthBridge bei Google
Wir würde dein perfekter Arbeitsplatz ausschauen? Hätte er einen Basketballplatz? Mehrere Küchen mit Gratis-Snacks? Einen Kicker-Pool-Billiard Raum? Ein Videospielzimmer? Ein Tonstudio für Band-Sessions? Eine Bibliothek und einen Brettspielraum? Eine Tischtennisplatte?
Wenn du Lust darauf hast, dann solltest du über eine Karriere bei Google nachdenken! In einer Tour durch die Münchner Google-Zentrale, die vor Überraschungen nur so sprühte, realisierten wir YouBies: Wir befinden uns in der Zukunft der Arbeitswelt. Der ganze Komplex ähnelt eher einem Freizeitpark als einem Bürogebäude. Fasziniert von der Tour, hatten wir anschließend die Möglichkeit unsere Tourbegleiter, IT- und Management-Experten, über ihr Berufsleben bei Google auszufragen:
Wie kann man sich überhaupt auf die Arbeit konzentrieren, wenn links und rechts alles von der Arbeit ablenkt?
Wenn du dich zu leicht ablenken lässt, dann arbeitest du am falschen Projekt. Das richtige Projekt ist viel spannender als all die Möglichkeiten, die es hier gibt.

Wie ist die Atmosphäre bei Google?

Die Atmosphäre ist wunderbar. Alle Kollegen sind sehr offen und vertrauen sich gegenseitig. Fehler sind in unserer Branche vorprogrammiert und werden daher nicht sonderlich persönlich genommen. Der Fokus bei einem Fehler liegt darin, der Kollegin oder dem Kollegen zu erklären, worauf nächstes Mal besser zu achten ist. Es fühlt sich wie Teamsport an, bei dem jeder das Beste gibt, um zu gewinnen.

Stimmen die Klischees über Programmierer, dass sie Nerds sind?

Die Klischees haben definitv einen wahren Kern. Jedoch muss man auch hier sagen, dass man wie eine Familie zusammenwächst, sich aneinander gewöhnt und das Beste aus sich herausholt. Zudem ist es angenehm, wenn viele Menschen die gleichen Interessen teilen!

Kamingespräch bei der Allianz

Ein interessantes Kamingespräch mit einem langjährigen Wegbegleiter: Karl Snethlage hat als Vertreter der Allianz SE in den letzten Jahren viele Kooperationen mit YouthBridge auf den Weg gebracht und begleitet. Besonders hervorzuheben: die extra für uns konzipierten Allianz Karriere Workshops, bei denen wir YouBies einen exklusiven Einblick in die einzelnen Ressorts erhalten durften.
Nun zielt es Karl Snethlage zurück in seine Heimat nach Norddeutschland. Beim Kamingespräch durften wir ihn nochmal mit allen Fragen über die Allianz als seinen Arbeitgeber, seine Auslandsaufenthalte und seinen Werdegang durchlöchern. Uns gab er den Ratschlag mit auf den Weg, unsere Engerie nicht für Dinge zu verschwenden, die nicht da sind, sondern unsere Energie sinnvoll in vorhandene Möglichkeiten zu investieren. In diesem Sinne freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Allianz.

Kamingespräch im Polizeipräsidium

YouthBridge und Polizei! Wer kennt eigentlich den Paternosteraufzug im Münchner Polizeipräsidium? Wir waren gestern zu Besuch im Polizeipräsidium und sind sogar mit diesem besonderen Aufzug gefahren.

Die Münchner Polizei und wir haben noch viel vor: Bald haben wir ein Kamingespräch im Polizeipräsidium. Wir werden auch ein gemeinsames langfristiges Projekt auf die Beine stellen. Denn ein gutes, respektvolles Verhältnis zwischen der Münchner Jugend und der Polizei ist sehr wichtig! Vielen Dank für dieses produktive Treffen und wir freuen uns schon sehr auf die kommende Kooperation!

Kamingespräch mit Dr. Christiane Nischler-Leibl

Terrorismus ist so allgegenwärtig in den Medien, dass er zum gesichtlosen Feind unserer Zeit wird. Fast nichts schockt so sehr wie Anschläge von religiös geblendeten Fanatikern und jeder fragt sich, wie man die Anschläge verhindern kann. Ein Ansatz ist, das Problem an der Wurzel zu packen und zu schauen, warum sich Menschen radikalisieren.
Genau das war das Thema unseres Kamingesprächs im Bayerischen Sozialministerium. Was ist Radikalisierung? Wer ist dafür anfällig? Und, die wichtigste Frage: Wie verhindert man Radikalisierung?
Gemeinsam mit unseren Referentinnen Dr. Christiane Nischler-Leibl, Abteilungsleiterin im Sozialministerium, und Nicola Hieke, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus, gingen wir diesen Fragen auf den Grund! Anschließend gab es eine sehr aktive Diskussion, bei der jeder YouBie von den Expertinnen noch mehr über das Thema erfahren konnte.
Ein sehr lehrreiches Kamingespräch!

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Kamingespräch mit Christopher Worthley (Allianz)

Für das zweite Kamingespräch der neuen YouthBridge-Generation haben wir einen ganz besonderen Stargast eingeladen: niemanden geringeren als Christopher Worthley. Als Vizepräsident der Allianz of America Corporation und Executive Director der Allianz Foundation für North America unterstützt Christopher YouthBridge New York und hat somit den Weg für uns Münchner YouBis geebnet! Unser Kamingespräch hatte ein spezielles Thema, das für zukünftige Leader wichtig ist: wohltätige Stiftungen und ihr Impact auf die Communities und die Gesellschaft. Zusammen mit Christopher, Karl Snethlage, unserem Freund von der Allianz hier in München, Helena Blickenberger vom Haus des Stiftens klärten wir zunächst, was Philanthropie bedeutet, wie man Stiftungen gründen kann und welche Stiftungen Unternehmen unterstützen können. Sofort merkten wir: Fast jeder kann, auch mit einem geringen Startkapital, eine Stiftung gründen. Und dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten: vom Einzelmentoring von traumatisierten Kindern bis zu wohltätigen Bäckereien für Rentnerinnen. Als Nächstes berichtete Christopher über seinen beeindruckenden Lebenslauf und seinen Weg zur Allianz und ging so zu unserem ersten Spiel des Abends über: jeweils 5 Personen bilden ein Unternehmen und müssen sich auf 3 wohltätige Ziele einigen, die ihnen besonders auf dem Herzen liegen. Somit fanden wir heraus, wofür wir uns einsetzen wollen: Umweltschutz, Chancengleichheit, Kulturpflege, Geschichtsbewusstsein, Förderung von Schulen und Förderung ärmerer Familien. Nun begann das zweite Spiel: In denselben Gruppen durften wir uns Vorstandsvorsitzende der Allianz ausprobieren. Die Aufgabe: von 11 Stiftungen 2 wählen; welche 2 Stiftungsprojekte hat die Allianz tatsächlich gefördert? Das entfachte so manche Diskussion. Anhand folgender Kriterien mussten wir uns festlegen: Projektname, Anzahl der Teilnehmer, kurze Beschreibung des Projekts. Nicht einfach! Doch wir YouBis wären keine YouBis, wenn nicht mindestens ein Team es schaffen würde … Und tatsächlich: Eine Gruppe hat es geschafft, die 2 Stiftungen zu erraten. Eine andere hatte zwar nur einen Volltreffer, aber die Jury war von der gesamten Begründung sehr überzeugt. Die von der Allianz ausgewählten Projekte: direkte Betreuung von Pflegekindern im Chicago und Unterstützung von Schülern in Minneapolis (Bildungsförderung und Vorbereitung auf das Berufsleben). Danach feierten wir die Ergebnisse alle gemeinsam (mit viel Schokolade von Christopher), ein erfolgreiches Kamingespräch!

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Kinderrechte: Kamingespräch mit Marek Michalak

Zwei Tage nach dem Tag der Kinderrechte, der am 20. November stattfand, besuchte uns Marek Michalak, polnischer Ombudsmann für Kinderrechte, beim ersten Kamingespräch der zweiten YouthBridge-Staffel. Marek stellte uns seine besonderen Aufgaben als Ombudsmann vor: Er tritt für Kinderrechte ein und hilft bei Problemen jedes einzelnen polnischen Kindes!

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Kamingespräch mit dem CFO der Allianz SE, Giulio Terzariol

Was braucht man, um einen Chief Financial Officer zum Strahlen zu bringen? Vermutlich eine Gruppe neugieriger Jugendlicher, die ihn über eine Stunden lang mit Fragen bombardieren.

Das junge Münchner Leadership-Projekt YouthBridge konnte die Chance auf ein Treffen mit Giulio Terzariol ergattern, dem seit Januar 2018 amtierenden CFO der Allianz SE. Umgeben von etwa 25 Sechzehn- bis Zwanzigjährigen musste der anfangs eher zurückhaltende Italiener Entscheidungen einer etwas anderen Art treffen: Kaiserschmarrn oder Tiramisu, FC Bayern oder Juventus? Manch eine Wahl fiel dem 45 jährigen Vorstandsmitglied gar nicht so leicht. Schnell wurde klar, dass ihm sowohl seine Heimat Italien als auch München sehr am Herzen liegen und Stereotype bei weitem nicht immer stimmen müssen. Es folgten Gespräche über den persönlichen Werdegang, berufliche Vorlieben, Firmenloyalität und Tipps für die Zukunft. Angetan von der regen Beteiligung der YouBis lächelte der Vorstand von Finance, Controlling und Risk zunehmend breiter und man könnte meinen, in seinen Augen ein Leuchten zu bemerken. Neugierig sein, betonte er immer wieder, das ist, worauf es wirklich ankommt, und auch das, was YouthBridge ihm vermitteln konnte.

 

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Treffen mit der Landtagspräsidentin Barbara Stamm am 28.06.2018

Es ist rund 10:30 Uhr vormittags im Bayerischen Landtag. Wir sitzen zusammen in einem Besprechungsraum und genießen die Häppchen, die uns angeboten werden. Einige von uns reden aufgeregt über den bevorstehenden Abi-Ball. Dann tritt Barbara Stamm, die Landtagspräsidentin, in den Raum, begleitet von ihrem Pressesprecher, Dr. Anton Preiß. Wir stellen gleich die ersten Fragen, die Frau Stamm mit Enthusiasmus sehr ausführlich beantwortet.

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YouthBridge trifft Münchens Bürgermeister

Am 4. Juni war YouthBridge im Rathaus der Landeshauptstadt München zu Gast. Wir trafen den Zweiten Bürgermeister Josef Schmid. Wir stellten Fragen und Herr Schmid stand uns Rede und Antwort.

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