Die erfolgreiche Initiative aus New York ist jetzt in München. Sei dabei!

Die erfolgreiche Initiative aus New York ist jetzt in München. Sei dabei!2018-08-03T17:37:51+00:00

YouthBridge ist ein Projekt der Europäischen Janusz Korczak Akademie in dem Jugendliche unterschiedlichster Herkunft, Muttersprache und Religion ein zweijähriges Leadership-Programm absolvieren. Mit dem neu erworbenen Wissen und Können setzen die Jugendlichen eigene soziale, mediale und kulturelle Initiativen um und bauen Brücken zwischen verschiedenen Communities. YouthBridge schafft in München Vielfalt, Kreativität und Miteinander und bekämpft Hass, Ausgrenzung und Radikalisierung.

Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.
Sonnenstraße 8
80331 München

Telefon: +49 (0) 8937946640
Telefax: +49 (0) 8938902450
E-Mail: info@ejka.org

Neues von YouthBridge

2 days ago

YouthBridge München

YouthBridge is celebrating its 1st year of leadership in Munich:

we started our advertising with

"we want you!"

and now confidently can say

"we are YouthBridge!"



We had very limited time to present the project to various decision-makers, as well as to find the right active participants. But we did it! 💪We have accomplished a lot – and most importantly, learnt a lot of things about integration, tolerance, respect and coexistence. Our team has met with important politicians, leading business people, leaders of our city communities, artists and cultural representatives of the city.

But most importantly, we found new friends and established a solid network to our community and among ourselves.



It was wonderful to welcome our numerous guests to the summer festival, such as representatives of the Bavarian Ministry of Social Affairs and Culture, the Allianz Insurance Group, journalists and media people, representatives of the local Government, NGOs, parents and future candidates of YouthBridge.



We are now very much looking forward to meeting our fellow colleagues and friends from Youth Bridge New York, to exchange our know-how and experience building communities and activating leadership.

Let’s make the world better place together! We are YouthBridge!
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4 days ago

YouthBridge München

Und hier der Beweis: Das Abi klappt auch mit oder sogar dank YouthBridge! Denn selbstverständlich kann das neue Wissen, was wir in den interessanten Seminaren erlernen, auch in der Schule oder der Uni von großem Vorteil sein. Also, neue YouBies: habt keine Zweifel und seid gespannt - bald gehts wieder los! ... See MoreSee Less

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1 week ago

YouthBridge München

Was nehmen die YouBies vom Fachtag Antisemitismus mit? (Teil II)

YouthBridge-Teilnehmer Akin Laja schildert seine Eindrücke zum Fachvortrag „Aktuelle Manifestationen zum Antisemitismus: Judenhass zwischen Kontinuität und Wandel“ von Prof. Dr. Monika Schwarz-Wiesel.

„Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel stellte in einer einstündigen Präsentation ihre in mehr als zehn Jahren erarbeiteten Forschungsergebnisse zum Antisemitismus im digitalen Zeitalter vor.
Diese Ergebnisse überraschten mich persönlich sehr, denn ihr Vortrag verdeutlichte, dass der Judenhass nicht, wie im Allgemeinen angenommen wird, in den letzten Jahrzehnten nachgelassen hat. Vielmehr har er durch das Internet sogar eine neue Dimension erreicht. Im Web, so Prof. Dr. Schwarz-Friesel, würden Juden, vor allem auch der Staat Israel, dämonisiert und als das personifizierte Übel betrachtet. Schwarz-Friesel erläuterte, dass diese Einstellung bei vielen Menschen im Unterbewussten vorhanden sei. Im Internet, wo sich die Nutzer anonym bewegen können, würden antisemitische Hetze sowie der Hass auf Juden und auf Israel verbreitet und verstärkt. Erschreckend für mich war, dass sich die aktuelle Sprache kaum oder gar nicht von der Sprache der antisemitischen Texte unterscheidet, die weit vor dem Mittelalter entstanden.
Prof. Dr. Schwarz-Friesel und ihr Team analysierten über 300.000 Texte, die in den letzten vier Jahren anonym auf sozialen Kanälen wie Facebook oder Twitter gepostet wurden, und rund 20.000 Mails, die teilweise anonym an die Israelische Botschaft und den Zentralrat der Juden gesendet wurden.
Ich fand den Vortrag von Prof. Dr. Schwarz-Friesel sehr gut und informativ. Die vorgestellten Studienergebnisse haben einen neuen Blick darauf geworfen, wie die Menschen in Deutschland den Antisemitismus wahrnehmen. Die judenfeindlichen Hassnachrichten im Netz zeigen, dass Antisemitismus ein sehr ernstzunehmendes Thema ist. Und da Worte oftmals auch in Taten umschlagen, sind wir alle verpflichtet, der Judenfeindlichkeit mit Solidarität und Handlungsbereitschaft entgegenzutreten".
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1 week ago

YouthBridge München

Janusz Korczak goes Mini-München

Auch in der Ferienzeit sind die YouthBridge-Teilnehmer - unsere YouBis - aktiv! Einige haben das kulturpädagogische Projekt Mini-München besucht, um den Kindern Janusz Korczak, den Vater der Kinderrechte, vorzustellen. Seit über 36 Jahren ist die Spielstadt Mini-München das größte Ferienprogramm der Stadt und eines der bekanntesten in Deutschland. Hier gestalten die Kinder „ihre“ Stadt selbst. Die YouBis trafen Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, hielten Vorträge und diskutierten mit den Kindern über Kinderrechte. Zwei YouBis berichten von ihren Eindrücken:

„Die Kinder waren trotz des jungen Alters sehr konzentriert und machten engagiert mit. Zum Abschluss der Vorlesung ließen wir die jungen Hörer jene Rechte aufschreiben, von denen sie sich wünschten, dass sie für Kinder allgemein gültig wären. Es war überraschend zu sehen, wieviel den Kindern einfiel und was für Gesetze sie gerne einführen würden. Insgesamt haben die Vorlesungen bei Mini-München großen Spaß gemacht, da alle Kinder mit viel Einsatz dabei waren."

- Akin Laja

„Mini-München?! Zu Beginn dachte ich, uns erwarten kleine Kinder, die eigentlich viel lieber draußen spielen möchten und nicht wirklich Lust auf Vorträge über Kinderrechte bei 33°C haben. Doch was die Kinder von sich gaben, lässt mich nur staunen. Jedes Kind soll das Recht auf ein Dach über dem Kopf haben. Darin waren sich alle einig. Es war erstaunlich zu sehen, was Kinder bereits im Alter zwischen 7 und 12 Jahren wissen und schätzen. In manchen Kids sehe ich schon zukünftige YouBis. 😉"

- Patricia Jelusic

Mini-München läuft übrigens noch bis zum 17. August im Olympiapark!

www.facebook.com/Spielstadt-Mini-M%C3%BCnchen-843991012348065/
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2 weeks ago

YouthBridge München

Was nehmen die YouBies vom Fachtag Antisemitismus mit?

„Der Fachtag Antisemitismus löste in mir zahlreiche Emotionen aus, von denen einige ziemlich widersprüchlich sind. So haben sich mir vor allem Angst und Hoffnung eingeprägt. Der Fachtag hat mir nämlich zum einen verdeutlicht, wie verbreitet und gefährlich der Antisemitismus in Deutschland tatsächlich ist. Er versteckt sich in so vielen Lebensbereichen und Situationen, oft zeigt er sich aber auch ganz offen. Zum anderen konnte ich aber auch Hoffnung schöpfen und Stolz empfinden: aufgrund der Hilfsbereitschaft, Produktivität und Empathie der vielen Organisationen und einzelnen Personen, die auf dem Fachtag waren.“

Sofija Pavlenko

„In unserem Workshop sprachen wir u.a. über persönliche Antisemitismuserfahrungen. Dabei haben wir auch die Unterschiede zwischen früher und heute herausgearbeitet. Sie kamen wir zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass das Wort Jude schon in den 1980ern auf vielen deutschen Schulhöfen als Schimpfwort benutzt wurde. Und in den 1960ern wurde in den Schulen so gut wie gar nicht über Antisemitismus geredet. Wir haben auch die Ursachen für Antisemitismus ausgemacht: fehlende jüdische Bezugspersonen und übernommene Denkmuster aus dem Elternhaus bzw. Freundeskreis.

Der Fachtag bleibt mir als eine wertvolle Erfahrung in Erinnerung. Er war eine ausgezeichnete Möglichkeit, mich intensiv mit dem Thema Antisemitismus zu beschäftigen und mit vielen Menschen in Kontakt zu treten, denen dieses Thema genauso wichtig ist wie mir.“



Natan BilgaAuf dem Fachtag "Antisemitismus – Erkennen und Handeln" des Bayerischen Sozialministeriums in München sind rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Präventionsarbeit sowie von jüdischen Institutionen zusammengekommen. Mit dabei war auch unser Projekt YouthBridge München.

Teilnehmerin Sofija Pavlenko schilderte den Besuchern, wie sie im Alltag von Antisemitismus betroffen ist - etwa in der Schule, wo insbesondere israelbezogener Antisemitismus ein Problem ist. In einem eigens konzipierten Workshop haben die Jugendlichen von YouthBridge mit den Teilnehmern Antisemitismus bei Jugendlichen analysiert und Lösungsansätze - "Solidarisieren, Normalisieren, Sensibilisieren" - erarbeitet.

Einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen im Kampf gegen Antisemitismus wagten EJKA-Präsidentin Haller Eva, Marina Chernivsky vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment - ZWST und Ahmad Mansour.

Fotos: StMAS/Nikolaus Schäffler
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