YouthBridge – Integrationspreisträger!
AUS NEW YORK NACH MÜNCHEN: DIE ERFOLGREICHE INITIATIVE IM HERZEN BAYERNS. SEI DABEI!
YouthBridge ist ein Projekt der Europäischen Janusz Korczak Akademie in dem Jugendliche unterschiedlichster Herkunft, Muttersprache und Religion ein zweijähriges Leadership-Programm absolvieren. Mit dem neu erworbenen Wissen und Können setzen die Jugendlichen eigene soziale, mediale und kulturelle Initiativen um und bauen Brücken zwischen verschiedenen Communities. YouthBridge schafft in München Vielfalt, Kreativität und Miteinander und bekämpft Hass, Ausgrenzung und Radikalisierung!
Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.
Blumenstraße 29
80331 München
Telefon: +49 (0) 8937946640
E-Mail: info@ejka.org
Unter dem Motto „Haltung zeigen, Mund aufmachen, Handeln!“ waren wir beim Münchner Lehrkräftetag desSofija Pavlenkon YouthBridge präsentiert. 🤝![]()
Nach der Eröffnung durch Martin Schmid (MLLV) folgte eine spannende Podiumsdiskussion, unter anderem mit dem Kabarettisten und Autor Christian Springer, dem Bayerischen Antisemitismusbeauftragten Ludwig Spaenle und unserer Jugendleiterin Sofija Pavlenko. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Demokratie heute im schulischen Kontext gestärkt werden kann.
Unsere Jugendleiterin Sofija Pavlenko brachte es auf den Punkt:![]()
„Schülerinnen und Schülern demokratische Werte zu vermitteln, ist ein unglaublich wichtiger und komplexer Prozess. Ihr (die Lehrkräfte) leistet eine kolossale Arbeit, aber eure Zeit ist begrenzt, es gibt den Lehrplan usw. Ein Fach wie ‚Grundlagen der Demokratie‘ gibt es im Schulprogramm leider nicht.![]()
Und genau hier können wir von YouthBridge euch unterstützen! Mit unseren Workshops, die von jungen Menschen speziell für junge Menschen entwickelt wurden, und durch unsere Peer-to-Peer-Begegnungen mit euren Schülerinnen und Schülern teilen wir unsere Erfahrungen, unser Wissen und unsere Zivilcourage. Meldet euch bei uns – wir freuen uns auf jede Anfrage!“ ![]()
Die Veranstaltung endete mit vielen bereichernden Gesprächen und Vernetzungsmöglichkeiten. Wir sind stolz und dankbar, Teil dieses wichtigen Tages gewesen zu sein! 💙🤍
Ab nach Regensburg! 🚂
Unsere Premiere von „Und dennoch Morgen“ steht quasi schon vor der Tür! Am 10. Juni öffnet der Carl-Orff-Saal im Gasteig seine Türen für 600 Zuschauer – die Uhr tickt also unbarmherzig. ⏳![]()
Was macht man, wenn die Zeit knapp wird? Richtig, einen absoluten Crashkurs! Das bedeutet: Tägliche Proben, Schweiß, Kaffee und absolute Konzentration (ohne dass uns jemand dazwischenquatscht).
Und wo macht man das am besten? Na klar... in Regensburg! 🤷♂️![]()
Was wir dafür eingepackt haben?
😁Beste Laune (noch)
💪🏽Absoluten Siegeswillen
🏋️♂️ ... und gefühlt eine Tonne sperriges, mordschweres Requisiten-Gepäck, das uns jetzt schon Muskelkater beschert.
Die Mission läuft. Drückt uns die Daumen – und ab geht die Post!!! 🎭
Eindrücke unserer YouthBridge-Teilnehmerin Anastasia vom „Giro di Monaco“: ![]()
Der Lauf am 17. Mai in München war für mich ein richtig starkes Erlebnis. Schon von Anfang an hat man gemerkt, wie viel positive Energie dort war. So viele Menschen sind zusammengekommen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Hetze zu setzen — das war unglaublich motivierend 💪🏽👍🤩.![]()
Besonders beeindruckt hat mich die Gemeinschaft während des Laufs. Egal ob jung oder alt, alle haben sich gegenseitig unterstützt und angefeuert. Man hatte das Gefühl, Teil von etwas Wichtigem zu sein und gemeinsam für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt einzustehen 🏃 🏃♀️ 🏃🏿♂️.
Der Füreinander Cup (an dem wir bereits zum vierten Mal seit seiner Gründung teilnehmen!) ist immer ein Meer an Emotionen, ein Wiedersehen mit alten Freunden und ein Kennenlernen von neuen.![]()
Das sind auch brennende Waden, taktische Diskussionen am Spielfeldrand, die Suche nach der perfekten Taktik und die unverzichtbare Bratwurst in der Pause.![]()
Es ist ein Einsatz für unsere demokratischen Werte, für ein Bayern ohne religiösen oder nationalen Hass und für ein friedliches und respektvolles Miteinander.💪🏽💪💪🏿![]()
Und natürlich auch ein bisschen Fußball ⚽️ 😉
Gemeinsam mit Jörg Rensmann (Projektleiter RIAS NRW) ging es für uns am 10. Mai, dem 93. Jahrestag der Bücherverbrennung, direkt in einem Vortrag über den Einfluss der Nationalsozialisten in der arabischen Welt.![]()
Angefangen bei den „Protokollen der Weisen von Zion“, die als Verschwörungstheorie den Grundstein für Hass und Hetze im Nahen und Mittleren Osten legten, bis hin zu der Rolle des Großmuftis von Jerusalem, Amin al-Husseini: beeindruckend, wie präzise und verständlich Jörg die historischen Linien zog.![]()
Besonderes Highlight für uns war der differenzierte Blick auf die Geschichte. Es gab nicht die „eine“ Meinung im britischen Mandatsgebiet Palästina. Es gab sehr wohl Fraktionen unter Palästinensern und Ägyptern, die zionistisch offen waren. Demgegenüber stand die radikale Fraktion des Großmuftis, der später mit den Nazis gegen Israel kooperierte und sogar in der Waffen-SS im Balkan involviert war.![]()
In der Debatte danach haben wir kritisch über die Verherrlichung des Holocaust in manchen arabischen Ländern gesprochen und über die aktuellen studentischen Proteste, die oft von Linksextremisten angeführt werden.![]()
Zum Schluss Hoffnung: das Land Marokko. Wie das Land seine eigene Geschichte aktiv aufarbeitet und hinterfragt, ist extrem inspirierend. Die Mission von YouthBridge wird in Marokko vorbildlich hochgehalten: Brücken bauen💪💪🏽💪🏿



