Initiativen und Kooperationen

Initiativen und Kooperationen2018-08-14T13:03:34+00:00

Janusz Korczak goes Mini-München

Auch in der Ferienzeit sind die YouthBridge-Teilnehmer – unsere YouBis – aktiv! Einige haben das kulturpädagogische Projekt Mini-München besucht, um den Kindern Janusz Korczak, den Vater der Kinderrechte, vorzustellen. Seit über 36 Jahren ist die Spielstadt Mini-München das größte Ferienprogramm der Stadt und eines der bekanntesten in Deutschland. Hier gestalten die Kinder „ihre“ Stadt selbst. Die YouBis trafen Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, hielten Vorträge und diskutierten mit den Kindern über Kinderrechte. Zwei YouBis berichten von ihren Eindrücken.

Mehr lesen

Kreativität – YouthBridge bei der Hochschule Fresenius zu Gast

Unsere Seminare finden nicht nur in unseren eigenen Räumlichkeiten bei der EJKA statt.
YouthBridge kooperiert mit zahlreichen Institutionen und Organisationen, die uns auch zu
Seminaren einladen. Am 7. Juli 2018 waren wir bei der Hochschule Fresenius zu Gast. Es ging um
das Thema Kreativität. Ein Thema, das für unser Leadership-Projekt sehr wichtig ist. Denn Leader
müssen nicht nur strukturiert und organisiert sein, sie müssen auch und insbesondere kreativ sein!

Mehr lesen

Abi macht frei“ – ein Vorschlag für das Abimotto 2018. Geht das?!

Beim Radiosender Störfunk M94.5 konnten einige YouthBridge-Teilnehmer ihre ersten Hörfunkerfahrungen sammeln. Und sie waren begeistert! Warum? Weil sie die Gelegenheit hatten, innerhalb kürzester eine eigene Radiosendung auf die Beine zu stellen. Das Thema der Sendung wurde ebenfalls von den Teilnehmern gewählt: Was darf ein Witz? Denn auch bei YouthBridge haben wir festgestellt, dass Witze nicht nur lustig und auflockernd sein müssen, sondern auch verletzend sein können, wenn bestimmte Menschengruppen belächelt werden sollen. So lautete ein Vorschlag für das Abimotto 2018 doch tatsächlich „Abi macht frei“.
Die Sendung besteht aus zwei selbstgemachten Clips zum Thema, eigener Moderation und viel guter Musik! Vielen Dank an Elke Michaelis für diese wundervolle Chance, wir freuen uns auf die Fortsetzung und neue gemeinsame Projekte.
Hier könnt Ihr das Ergebnis hören:
https://soundcloud.com/aktiv-gegen-vorurteile/was-darf-ein-witz-abi-macht-frei?utm_source=soundcloud&utm_campaign=share&utm_medium=facebook

Unternehmertum mal anders: Impact Hub

Donnerstag, 22. März 2018. Gespannt steht unsere Truppe am Eingang des Impact Hubs, ein soziales Unternehmen, in München. Gesagt wurde uns, dass wir heute Joscha Lautner, einen der Gründer und Leiter dieses erfolgreichen Start-Ups, kennenlernen würden. Dieses Unternehmen, welches sich mitten in der Stadt, jedoch in einer abgelegeneren Straße befindet, sieht von außen auf den ersten Blick gar nicht so besonders aus. Doch sobald man die Tür öffnet, ist man erstaunt und fasziniert von allen Eindrücken.

Alles ist so anders! Die gesellschaftlichen Vorstellungen von Firmeneinrichtungen, kleine Bürozimmer mit schwarzen Ledersesseln und weißen Wänden, werden hier komplett auf den Kopf gestellt. Die unterschiedlich großen Arbeitsräume sehen durch ihre Glasfronten freundlich und offen aus. Durch die hohe Decke ist es möglich, den Platz ideal zu nutzen und selbst auf den „Dächern“ der Büros zu arbeiten, ohne dass der Raum einen einengt. Doch das Faszinierendste ist die gemütliche Einrichtung und Dekoration. Wo findet man sonst noch Sitzsäcken, Hängematten, alte Fahrräder und Bücher, die so gut zusammen passen und ein gemütliches Gefühl geben?

Während wir noch am Verarbeiten dieser vielen Eindrücke sind, ist Joscha auch schon aufgetaucht und führt uns zur sogenannten Arena. Dieser große Raum, bestehend aus hohen, breiten Abstufungen, auf die man sich setzen kann, betont die gemeinschaftliche Atmosphäre in diesem Unternehmen. Sobald Joscha anfängt, über sich und das Projekt zu reden, bestätigen sich unsere Vermutungen über den offenen und herzlichen Umgang hier. Mit seiner lockeren und ehrlichen Art erzählt er uns, wie er durch jahrelange Jugendarbeit während seines Studiums der Politikwissenschaften und Verwaltung immer mehr die Ideen der Jugendlichen aufsog. Nachdem er uns von seinem sozialen Engagement wie seinem Jahr in einem indischen Waisenhaus berichtet, dürfen wir uns die Räume intensiver anschauen.

Neben den Büroflächen und der Arena gibt es noch einen Workshop- und einen Pepperroom. Diese Räume kann man für Besprechungen mieten. Da der Workshoproom nicht besetzt ist, können wir hier unser Gespräch weiterführen. Doch vorerst redet nicht Joscha, sondern zwei der zehn Mitglieder von Impact Hub, Markus und Matthias. Markus arbeitet, seitdem seine Gruppe von „Content Managern“ bei Microsoft aufgelöst wurde, an einem Immobilienprojekt einer Wohnbaugenossenschaft namens „wagnis“. Matthias ist Autor und Regisseur, er ist schon seit 2015 bei Impact Hub. Hier schreibt er seine Geschichten und findet viele verschiedene Meinungen und neue Ideen. Und das ist der Grund, warum die meisten hier arbeiten.

Die beeindruckende Gemeinschaft wird auch durch gemeinsame Mahlzeiten gestärkt. Lea, auch Mitglied von Impact Hub, sagt uns, dass man beim Essen hervorragend mit den anderen Mitgliedern ins Gespräch kommt. Da Impact Hub keine Sponsoren hat, kostet die Mitgliedschaft 100 bis 200 € monatlich. „Wer wirklich entschlossen und interessiert ist, der investiert auch Zeit und Geld“, erklärt Joscha. Also, wer ein Büro sucht, das nicht nur flexible Räumlichkeiten bietet, sondern vor allem auch eine unterstützende Community, wird von Impact Hub begeistert sein.

YouthBridge mischt mit: Was außerhalb des Projekts passiert

Bei YouthBridge besuchen wir nicht nur Workshops, lernen interessante Referenten und Persönlichkeiten kennen und stellen unsere Gruppenprojekte auf die Beine. Wir sind auch über den Projektrahmen hinaus engagiert: Wir schauen uns um, was in der Welt um uns herum passiert. In der letzten Zeit haben wir das soziale Unternehmen Impact Hub besucht und bei der Quizkantine mitgemacht. Doch was verbirgt sich dahinter und welche Eindrücke haben wir gesammelt?

Quizkantine: knapp vorbei ist auch daneben!

… auch wenn es diesmal vielleicht gar nicht so knapp war: YouthBridge belegte, trotz anfänglicher Erfolge, den 13. von insgesamt 13 Plätzen bei der Quizkantine. 13 Teams machten mit und stellten sich in sechs Runden Fragen zu unterschiedlichen Themen. Doch was zunächst nach einer großen Enttäuschung klingt, erwies sich als eine super Überraschung: Der letzte Platz bekommt nämlich immer einen „kleinen“ Trostpreis und darf beim nächsten Mal wieder kostenlos mitmachen! Da der Abend wirklich sehr lustig und aufregend war, ist dieser Preis also der beste, den wir hätten bekommen können. Und darum fangen wir schon bald an, uns auf die vielseitigen Fragen und Spiele vorzubereiten. Und da die 13 bekanntermaßen eine Glückszahl ist, machen wir uns überhaupt keine Sorgen, dass beim nächsten Mal das Glück auf unserer Seite sein wird und wir uns den 1. Platz schnappen!

Fotos: Katya Ponomarenko

Premiere und Filmpreisverleihung Antworten auf Salafismus Bayerns Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung am 07.11.2017