1.Staffel (2017-2019)

Jonas Manuel Emmrich

Ich heiße Jonas und bin 18 Jahre alt. Mein Vater ist Deutscher und meine Mutter kommt aus Peru. Ich werde oft als Peruaner oder Ausländer bezeichnet, weil ich nicht „typisch deutsch“ aussehe. Das nervt mich ziemlich, denn eigentlich war ich nur zwei Mal in Peru und ich spreche viel besser Deutsch als Spanisch. Mich trifft es, dass ich nicht zu 100 % akzeptiert werde, denn ich selbst fühle mich eher deutsch. Dennoch finde ich, dass wir alle gleich viel wert sind, egal, woher wir kommen, und dass es allen gut gehen soll. Ich bin jetzt mit meiner Schule fertig und genieße die freie Zeit bis zu meinem Politikwissenschaft- und Soziologiestudium. Warum genau das? Weil mich gesellschaftliche Herausforderungen und die Frage, wie eine Gesellschaft funktioniert, sehr interessieren. Ich jogge regelmäßig und schaue gerne Fußball. Zocken gehört auch dazu, Treffen mit Freunden natürlich auch. Meine Leidenschaft ist Politik, da Politik das Leben von uns allen verändert, auch wenn uns das nicht immer bewusst ist. Fußball, also das Anfeuern meiner Lieblingsmannschaften, ist auch eine meiner Leidenschaften. Reisen mag ich auch sehr, natürlich auch wegen der Landschaften und beeindruckender Bauten, aber vor allem wegen den Menschen, die ich dabei kennenlerne. Mir gefällt überhaupt nicht, dass es so viel Reichtum und gleichzeitig so viel Armut auf unserer Welt gibt. Außerdem gibt es viele Kriege, in denen so viele unschuldige Menschen sterben. Und das Schlimmste ist, dass vielen Menschen das egal ist, weil sie nicht betroffen sind. Das macht mich richtig wütend, denn es ist einfach Glück, wenn man nicht in einem Kriegsgebiet geboren wurde. Mir fehlt da diese globale, weltweite Solidarität und Empathie. Die Leute sollten sich für all diese Dinge interessieren und daran arbeiten, das zu verbessern. YouthBridge bietet mir die Möglichkeit, mich weiterzubilden und neue Menschen kennenzulernen, was für mich sehr bereichernd ist. Ich sehe mich in 20 Jahren irgendwo, wo ich die Welt zumindest ein kleines bisschen besser machen kann. Vielleicht ja als Journalist, das wäre mein Traum, aber man weiß ja nie.

Jonas ist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit. Nicht viele Jugendliche beschäftigen sich mit Politik und gesellschaftlichen Problemen. Vor allem bei unseren Gesprächen mit Politikern zeigt er selbstbewusst, wofür er sich einsetzt. YouthBridge bietet ihm sicher die Möglichkeit, auch andere Jugendliche auf wesentliche Probleme aufmerksam zu machen und die Empathie und Solidarität, die er ausstrahlt, weiterzugeben. Danke, Jonas!

                                                                                                               Patricia Jelusic

Shirel Golde

Ich bin 15 Jahre alt und komme aus München. Meine Eltern kommen aus Israel, somit spreche ich auch Hebräisch. Zurzeit gehe ich noch zur Schule. Meine Hobbys sind Lesen, Reiten und Musik hören. Außerdem treffe ich mich gerne mit meinen Freunden. Bei YouthBridge bin ich, um Erfahrungen für mein späteres Leben zu sammeln und meinen Horizont zu erweitern. Wo ich mich in 20 Jahren sehe? Ich lasse es auf mich zukommen!

Shirel ist eine unserer jüngsten Teilnehmerinnen. Man merkt, dass sie sehr gerne in der sozialen Gruppe aktiv ist, um anderen Menschen und Organisationen zu helfen. Bei dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft konnte sie ihre Empathie einbringen.

                                                                                                           Patricia Jelusic

Sofija Pavlenko

Sie zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht, ganz egal, wie man sich fühlt.

Wenn wir ohne sie die Gemeinschaftsunterkunft besuchen, fragen alle ständig nur, wo sie ist.

Unser Quizkantinenteam wäre heute immer noch auf dem letzten Platz, wenn sie nicht dabei wäre.

Und die Hälfte der YBies macht nur wegen ihr bei dem Projekt mit.

Die Rede ist von unserem YouthBridge-Dreh-und-Angelpunkt: Sofija Pavlenko.

Als ich Sofija in der Schule kennengelernt habe, hätte ich nie gedacht, was für ein Potenzial sie hat. Sie kam immer zu spät zum Unterricht und setzte sich mit einem charmanten Lächeln hin. Aber bei YouthBridge habe ich sie ganz anders kennengelernt, als einzigartigen Menschen, wofür ich sehr dankbar bin. Hinzu kommt, dass Sofija sehr sozial und hilfsbereit ist. Und das sage ich nicht, weil wir zusammen in der sozialen Gruppe sind. Nach ihrem Abitur möchte Sofija sechs Monate in Israel verbringen, um dort bedürftige Kinder zu unterstützen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was Sofija ausmacht. Sie ist für unser Projekt unverzichtbar.

Sofija hat sowohl jüdische als auch ukrainische Wurzeln. Sie kam als kleines Kind mit ihren Eltern und Geschwistern aus der Ukraine nach Deutschland.

Für sie ist YouthBridge der Beweis dafür, dass es nicht auf die Herkunft der Menschen ankommt, sondern auf ihren Charakter. YouthBridge zeigt uns, wie wir in einer vielfältigen Gesellschaft gut zusammenleben können. Ich finde, dass Sofija sehr viel zum Erfolg von YouthBridge beiträgt. Auch wenn sie zwei Jahre jünger ist als ich, habe ich dank ihr viel über das Leben gelernt. Ich hoffe (und bin davon überzeugt), dass unsere Freundschaft auch nach YouthBridge ewig währen wird.

                                                                                                                      Ege Celik

Daniela Schreib

Ich bin Daniela und 14 Jahre alt. Meine Familie kommt aus Mexiko und Deutschland. In meiner Freizeit zeichne ich gerne, treffe mich mit Freunden und treibe Sport. Ich liebe das Zeichnen! Mir gefällt es nicht, dass Leute sehr schnell Vorurteile gegenüber anderen Menschen entwickeln und dies meist wegen des Äußeren geschieht. Ich wünsche mir, dass Menschen mehr auf unsere Umwelt achten und einander ohne Vorurteile begegnen. Deswegen bin ich bei YouthBridge genau richtig! In 20 Jahren sehe ich mich als engagierte Ärztin.

Obwohl Daniela mit ihren 14 Jahren eine unserer jüngsten YBies ist, zeigt sie sehr starke Motivation, unsere Welt zu verbessern. Ich finde das bewundernswert. Sie ist ein starker Teil unseres tollen YouthBridge-Teams! 

                                                                                                   Patricia Jelusic

Silas Ferreira da Silva

Du willst wissen, wer ich bin? Silas Ferreira da Silva. Ich bin 19 Jahre jung und komme aus Deutschland und Brasilien. Ich gehe noch zur Schule und sonst mache ich eigentlich nur Unsinn. Ich habe eine Leidenschaft für Fußball und Technik. Was mir nicht gefällt? Unser heutiges Konsumverhalten. Ich finde, dass es gesellschaftlich nicht vertretbar ist, unter welchen Umständen unser Essen, unsere Klamotten, unsere Dinge hergestellt werden und welche Auswirkungen zum Beispiel die Plastikverpackungen auf unsere Umwelt und die Menschen hat. Mein Vorbild? Gary Vaynerchuk. Warum? Schau dir einfach seinen YouTube Account an, erklärt sich von selbst. Ich bin bei YouthBridge, um so viel wie möglich von meinen Ideen mit anderen Jugendlichen umzusetzen. Wo ich mich in 20 Jahren sehe? Als Unternehmer, im Optimalfall mit einer Firma, die auf ökologische und soziale Aspekte Rücksicht nimmt.

Silas verkörpert in unserer Gruppe Ruhe und Gelassenheit. Humor und Respekt sind ihm im Umgang mit anderen Teammitgliedern sehr wichtig. Ich finde es bemerkenswert, wie kreativ und motiviert er bei jedem Thema dabei ist. Klingt wie eine sehr gute Zeugnisbemerkung? Tja, das ist Silas. 

                                                                                                 Patricia Jelusic

Marina Goldinstein

Hey du! Ich heiße Marina Goldinstein. Ich bin 18 Jahre alt und bin in München geboren. Meine Eltern kommen aus Odessa, eine Hafenstadt im Süden der Ukraine. Was ich zurzeit mache? Ich bin gerade mit der Schule fertig geworden und möchte nächstes Jahr ein soziales Jahr in Israel absolvieren, um Kindern in Not zu helfen. Ich liebe das Zeichnen, Tanzen und Reiten. Mich bewegt es, wenn Menschen einander wirklich unterstützen und nicht tatenlos zusehen, wenn jemand Hilfe braucht. Ich mag es nicht, wenn Menschen verurteilt werden, ohne sie zu kennen. Ob ich Vorbilder habe? Ja! Meine Eltern bewundere ich dafür, dass sie es geschafft haben, ein gutes Leben in einem neuen Land aufzubauen, ohne jegliche Hilfe und ohne anfangs die deutsche Sprache zu beherrschen. Wo ich mich in 20 Jahren sehe? Ach, da bin ich spontan! Kunstpädagogik ist eine meiner Ideen. Ich finde, etwas sollte sich in unserer Welt ändern. Mich fasziniert die jüdische Idee des tikun olam, die besagt, dass jeder die Welt ein wenig zu einem besseren Ort machen kann. Kleinigkeiten wie ein Lächeln, wenn man jemandem begegnet, gehören schon dazu. Ich möchte die Welt zu einem besseren Ort machen, wobei ich YouthBridge als eine tolle Möglichkeit sehe, dies umzusetzen!

Marina macht auf mich einen starken und selbstbewussten Eindruck. Sie setzt ihre Pläne um, hilft anderen Menschen und sammelt Erfahrungen. Ich finde es faszinierend, wie sie auch aus den kleinen Dingen des Lebens Positives zieht und damit andere Menschen ansteckt. Danke, Marina!

                                                                                                               Patricia Jelusic

Julia Tokic

Mein Name ist Julia Tokic, ich bin 15 Jahre alt und bin in Deutschland geboren. Meine Eltern kommen beide aus Kroatien, weshalb mir die kroatische Kultur sehr vertraut ist und ich es spannend und wichtig finde, mich mit ihr auseinanderzusetzen. Wir fahren mehrmals im Jahr zusammen nach Kroatien. Ich habe einen großen kroatischen Freundeskreis hier in München und bin auch durch die kroatische Gemeinde auf YouthBridge gestoßen. An YouthBridge hat mich die Idee gereizt, mich endlich mal an etwas Größerem zu beteiligen. Etwas mehr aus meiner Freizeit zu machen. Ich habe lauter Hobbys, denen ich gerne nachgehe: Musik ist für mich alles, ich höre dauernd Musik, die verschiedensten Richtungen. Ich schreibe gerne auch selbst Songtexte, um meine Emotionen auszudrücken. Aber ich wollte mehr. Mit YouthBridge habe ich die Möglichkeit gefunden, etwas tatsächlich zu verändern. Durch die Seminare lernt man Dinge, die man sonst nirgends mitbekommt, und bekommt auch Tipps, sie in die Realität umzusetzen. Und das zusammen mit so vielen engagierten Jugendlichen! Ich freue mich sehr, sie alle kennengelernt zu haben. Ich bin mir absolut sicher: Wenn ich Lust auf ein Projekt hätte und es den YBies vorschlage, würden sich sofort welche finden, die sagen: Ja, wir haben Bock, wir machen mit!

                                                                                                                           Anna Igelstrom

Kheder Saleem

Mein Name ist Kheder, ich bin 17 Jahre alt und besuche gerade die 10. Klasse eines Gymnasiums. Ursprünglich stammt meine Familie aus dem Norden des Irak. Seit zehn Jahren leben wir in Deutschland. Meine Familie ist das Wichtigste für mich und gibt mir am meisten Kraft. Mit meinen Familienangehörigen etwas zu unternehmen ist immer sehr schön. Mit meinen Freunden treffe ich mich natürlich auch sehr gerne. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball. Weil mir das Teamgefühl so wichtig ist, bin ich auch bei YouthBridge. Mit Leuten verschiedener Herkunft und Religion zusammenzuarbeiten macht echt viel Spaß und auch die Betreuung der Kinder im Flüchtlingsheim ist sehr cool. Ich hatte Lust etwas Neues auszuprobieren und kann auf jeden Fall sagen: Es hat sich gelohnt.

                                                                                                                                             Anna Igelstrom

Julian Miro

Mein Name ist Julian Miro. Ich bin 18 Jahre alt und in München geboren. Meine Familie spricht Kurdisch und kommt ursprünglich aus Syrien. Dabei habe ich hier in München nur sehr wenige Berührungspunkte mit Leuten, die eine ähnliche Herkunft wie ich haben. Das könnte daran liegen, dass ich überwiegend im serbischen Kulturkreis aufgewachsen bin. Ich habe auch jetzt hauptsächlich mit Jugendlichen, die aus dem Balkanraum kommen, zu tun. Ich bin in ihren Kreisen aktiv und höre auch gerne ihre Musik, wodurch ich mich eher als Teil dieser Community sehe. Neben meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann gehe ich in meiner Freizeit vor allem gerne aus. Ich treffe Freunde und gehe sehr gerne mit ihnen gut essen. Ich habe eine Schwäche für gutes Essen! Schöne Kleidung ist ebenfalls meine Leidenschaft, ich habe leider auch eine Schwäche für Designer. Aber darüber hinaus finde ich es sehr spannend und schön, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig weiterzubringen. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen Projekte mitzugestalten und damit etwas Gutes zu tun, ist das, was YouthBridge mir möglich gemacht hat, und das ist, was mir daran so gefällt.

                                                                                                                                Anna Igelstrom

Zawadi Dernbach

Zawadi, mein Vorname, kommt aus Tansania und bedeutet auf Kisuaheli Geschenk. Meine Herkunft ist aber etwas schwieriger zu erklären. Meine Familie kommt aus Jamaika, Tansania und Deutschland. Für die meisten bin ich aber einfach Za. Ich bin 18 Jahre alt, habe gerade mein Abitur bestanden und beginne im September eine medizinische Ausbildung, um Medizin studieren zu können. In meiner Freizeit tanze ich Bühnen- und Standardtänze und bin seit kurzem in der Stagecrew meiner Standardtanzschule. Ich lese gern und gehe gern meiner Leidenschaft, der Musik, nach. Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit tiefgründigen Fragen, die sich mit unserer Gesellschaft und der Welt befassen, und mit dem Finden einer möglichen Lösung für mich als Individuum. Ich interessiere mich sehr für die Geschichte meiner Vorfahren, die in der Sklaverei gelebt hatten. Ich bin seit meiner Kindheit Mitglied der Initiative für schwarze Menschen in Deutschland (ISD), die sich gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzt. Bei YouthBridge habe ich für mich die Chance gefunden, von anderen zu lernen und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, von mir zu lernen. Ich sehe mich als Teil der Community von Schwarzen und auch von Frauen, da ich es wichtig finde, sich für die Rechte der Frauen einzusetzen. Unter anderem deshalb betrachte ich Natasha A. Kelly und Winnie Mandela als meine Vorbilder, beide sind für mich sehr selbstbewusste und inspirierende Persönlichkeiten.

                                                                                                                                   Anna Igelstrom

Anna Igelstrom

Hallo Leute!

Ich bin Anna Igelstrom, 22 Jahre, und mag gerne alte Sprachen wie Altgriechisch oder Latein – aber wer bin ich wirklich, was bewegt mich, was interessiert mich?

Ich bin in der Hauptstadt Russlands geboren – Moskau. Dort habe ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder gelebt und als ich acht Jahre alt war, sind wir alle nach München umgezogen. Hier habe ich die Grundschule besucht, später das Wilhelmsgymnasium und jetzt, wo ich mein Abi hinter mir habe, studiere ich an der LMU Kommunikations- und Politikwissenschaft. Denn es ist nicht nur meine Leidenschaft, zu ergründen, wie der Mensch aus psychologischer, soziologischer und sogar sprachlicher Sicht „funktioniert“. Es liegt mir auch sehr am Herzen, immer etwas Neues zu erlernen – egal ob es die größte Herausforderung meines Lebens ist oder ob ich gerade mal Lust habe, perfekt Filzen zu beherrschen. Diese Leidenschaften haben mich auch zu YouthBridge gebracht, denn es ist super spannend, mit so unterschiedlichen jungen Leuten zu kommunizieren, so viele neue Ideen zu sammeln und diese dann auch in die Realität umzusetzen. Das Projekt ist auch sehr praktisch für mein Studium, denn beim Kommunizieren mit den zukünftigen Leadern Münchens lernt man auch das Meiste für Kommunikation und Politik. Da alle möglichen Herausforderungen meine Leidenschaft sind, habe ich auch das Lebensmotto FOMO – Fear Of Missing Out. Ich spiele Klavier (seit ich vier bin), habe mir selber Gitarre beigebracht, singe total gerne und ich experimentiere oft mit Musik. Ich zeichne auch, fotografiere, tanze und mache Sport, probiere mich im Consulting und Webdesign aus. Lesen mag ich auch, aber bei so vielen Interessen geht es leider oft unter.

Welt verändern? Na klar! Ich würde so viel an dieser Gesellschaft ändern, und gleichzeitig auch nichts. Wenn man Politik studiert, versteht man immer mehr, wie viel Aufwand es braucht, einen Gesellschaftsumbruch zu starten, aber auch wie notwendig es ist, so viel wie möglich für die Menschheit zu machen. Deshalb bin ich total begeistert von den Ideen verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen. Ich will später auch unbedingt eine gründen! Ich muss mich aber noch entscheiden, wofür ich mich einsetzten will, denn es gibt eine riesige Auswahl: von Frauenrechten über Plastikmüllvermeidung bis hin zu sterbenden Eisbärbabys.

                                                                                                                         Ljuba Sipol

Andre Romano Buznykovatyy

Hallo Leute! Ich bin Andre, 16 Jahre alt und möchte euch kurz etwas über mich erzählen. Meine Wurzeln liegen in der Ukraine, ich bin aber in Portugal geboren und habe eine Zeit auch in Spanien gelebt. Danach sind wir nach Deutschland umgezogen. Mit der Zeit habe ich mich immer mehr für Mode und Design interessiert, denn diese Art der Selbstverwirklichung ist für mich eine der aussagekräftigsten. So kann ich am besten meine Message in die Welt senden. Ich finde, in der Welt des Designs kann sich jeder so ausdrücken, wie er es mag. In unserer Gesellschaft ist es leider nicht so – daran will ich unbedingt etwas ändern. Ich finde es unglaublich unfair, wenn ein Mensch wegen Kleinigkeiten wie seinem Aussehen gemobbt und ausgeschlossen werden kann. YouthBridge wird mir bei meinem Ziel helfen. Denn in dem Projekt lerne ich, mit Menschen zu kommunizieren und die Welt zu verändern. Ich sammle sehr viele Erfahrungen – und das macht mir natürlich riesig Spaß!

                                                                                                                 Ljuba Sipol

Alina Bilan

Wer bin ich? – Alina Bilan.

Was kann ich? – Die Frage sollte eher lauten: Was kann ich nicht?

Ein Studium im Bereich Marketingmanagement, meine Arbeit bei einer PR-Agentur und die Leidenschaft für Fotografie sind nur ein kleiner Einblick in mein Leben.

Ursprünglich liegen meine Wurzeln, wie die vieler YBies auch, nicht in Deutschland, sondern ganz woanders – in der Ukraine. Und genau deswegen konnte ich mich auch von Anfang an so gut für YouthBridge begeistern. Weil es Menschen verschiedenster Religionen, Kulturen und Herkunftsländer vereinigt und unsere bunte Gruppe zu etwas Einzigartigem macht. Man sagt uns oft, dass YouthBridge uns hilft, neue Leader zu werden, aber mehr noch hoffe ich, dass wir ein Zeichen dafür setzen können, dass Frieden und Einigkeit untereinander Wirklichkeit werden können. YouthBridge gibt uns die Chance, Fremde zu Freunden zu machen und andere Kulturen näher kennenzulernen.

Auch wenn ich irgendwann einmal Leader werden sollte, brauche ich zuerst selber Vorbilder. Das sind meine Eltern. Ich will mich aber auch selber immer weiter motivieren, ohne Anstöße von außen.

Was mich bewegt? – Positives Denken und Optimismus. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb ich gerade den Sommer und den vielen Sonnenschein zu meinen Leidenschaften zählen würde. Krieg ist für mich einfach nur Unverständnis, denn mit etwas mehr Offenheit und Respekt unseren Mitmenschen gegenüber könnten wir die Welt zu einem besseren Ort machen.

Was ich verändern möchte? – Mehr Mitmenschlichkeit, Liebe und Frieden untereinander. Gerade wir YBies sind ein gutes Beispiel dafür, dass Vorurteile keine Existenzberechtigung in unserer Gesellschaft haben.

Diese Einstellung habe ich in meinem Umfeld und meiner Community erfahren. Das ist die jüdische Gemeinde hier in München, in der ich nicht nur sozusagen aufgewachsen bin, sondern wo ich inzwischen auch als Madricha im Jugendzentrum Neshama freiwillig aushelfe. Meine Arbeit mit Kindern hat mir gezeigt, dass ich selber irgendwann einmal auch eine Familie gründen möchte. Ich möchte auch unabhängig und finanziell abgesichert sein. Und mein Leben soll auch in Zukunft meine Seele befriedigen.

                                                                                                      Marina Goldinstein

Ljuba Sipol

„The earth without art is just eh“, sprühte der Streetart-Künstler Banksy an eine Hauswand. Und auch meine Welt wäre ohne meine große Leidenschaft, das Zeichnen, wie soll ich es am besten ausdrücken, nun einmal „eh“. Die Künstlercommunity ist mein ganz persönlicher Zufluchtsort, mein eigener Platz in dieser Welt. Mein Name ist Ljuba Sipol, was sich von dem russischen Wort Ljubov ableiten lässt und übersetzt Liebe bedeutet. Genauso wie mein Name komme auch ich aus Russland, aus St. Petersburg. Dort habe ich die ersten zehn Jahre meines Lebens verbracht. Wie mein Leben inzwischen in München aussieht? Ich bin 16 Jahre alt, besuche die 9. Klasse des Oskar-von-Miller-Gymnasiums und neben meinem großen Interesse für die künstlerische Szene segle ich, spiele Klavier und tanze Ballett. Um mich etwas besser kennenzulernen, muss man vorab wissen, dass ich sehr viel Wert auf Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit lege. Mich faszinieren Menschen, die sich ihrer Leidenschaft widmen und darin aufgehen, ob es Balletttänzer, Sportler oder Künstler sind. Im Gegensatz dazu habe ich eine Abneigung dagegen, wenn jemand sich selbst nicht genügend respektiert. Diesen Menschen würde ich gerne die Augen öffnen und ihnen helfen, sich selbst mehr zu lieben. Was ich sonst noch gerne täte? Ich will diese Welt zu einem Ort machen, an dem sich wirklich jeder wohlfühlen und seine Träume verwirklichen kann. Ein kleiner Schritt in diese Richtung ist YouthBridge. Dieses Projekt gibt uns YBies die einzigartige Möglichkeit, etwas Neues im Umgang mit unseren Mitmenschen zu lernen, egal wie unterschiedlich unsere sozialen Hintergrunde, Kulturen oder Sprachen sind. Mir persönlich gibt es aber auch die Chance, meine Ängste zu überwinden und zu lernen, mich auch vor größeren Menschengruppen verständlich auszudrücken. Inspiration und Vorbild sind für mich Menschen, die mir nahestehen, meine Eltern, meine Freunde, auch mein Segeltrainer, andererseits aber auch alle Menschen, die ihre Ziele nie aus den Augen verlieren und für ihre Träume kämpfen. Ich hoffe, dass ich eines Tages auch jemand sein werde, der Menschen bewegen und mit Kunst inspirieren kann. Wohin genau mich mein künstlerischer Weg führen wird, weiß ich noch nicht. Aber ich möchte ja vorher ohnehin noch so viel mehr von der Welt entdecken – und ein wenig Spontanität hat noch niemandem geschadet.

                                                                                               Marina Goldinstein

Dominik Drmic

Auf die Frage, welche Eigenschaften ein Medizinstudent haben sollte, wären die häufigsten Antworten wohl Zielstrebigkeit und Disziplin. Dominik studiert Medizin. Zielstrebig und diszipliniert ist er auch, doch Dominik ist viel mehr als einfach nur ein Medizinstudent. Ihm liegt das Wohl seiner Mitmenschen am Herzen. Er sieht den Zusammenhang zwischen dem Alltag und der Politik. Deswegen ist er politisch aktiv und setzt sich für soziale Gerechtigkeit sowie eine neue Vision für Europa ein. Auch bei politischen Differenzen sind unsere Diskussionen fast immer konstruktiv. Falls einmal ein größerer Dissens auftritt, ist auch das schnell vergessen, aufgrund seiner charismatischen und offenen Art. Somit ist die politische, aber auch persönliche Auseinandersetzung mit ihm stets ein Vergnügen. Dominik hat noch viel in seinem Leben vor. Ich glaube daran, dass er seinen Weg weiterhin erfolgreich bestreiten wird. Er hat sein Herz am rechten Fleck (nämlich links) und ich bin froh, ihn kennengelernt zu haben.

Jonas Manuel Emmrich

Raphaela Chmiel

Raphaela spielt in ihrer Freizeit Theater uns liest gerne Fantasy-Bücher. Außerdem spielt sie auch Tennis und Badminton. Ihre Großeltern kommen aus Syrien, dem Iran und Polen. Als ich sie frage, ob sie sich selbst als Deutsche sieht, gibt sie mir eine sehr interessante Antwort. Denn sie findet eine solche Frage problematisch, da sie sich selbst nicht anhand einer Staatsangehörigkeit definieren würde. Diese Antwort zeigt mir, dass Raphaela Menschen nicht auf ihre Nationalität reduziert. Sie selbst ist ja ein gutes Beispiel dafür, dass das auch nicht immer eindeutig möglich ist. Ihr großes Ziel ist es, die religiös bedingte Spaltung zwischen Menschen durch Aufklärung und Begegnung zu überwinden. Der Nahostkonflikt, weitverbreitete Vorurteile gegenüber Muslimen und auch der noch heute existierende Antisemitismus zeigen die Aktualität von Konflikten mit religiösen Wurzeln. Durch YouthBridge hat sie viele Menschen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen kennengelernt und spricht selbst davon, dass sie dadurch einen besseren Einblick in die multikulturelle Gesellschaft erhalten und durch die Seminare viel Nützliches gelernt hat.

                                                                                                     Jonas Manuel Emmrich

Maria Novozhilov

Die 17-jährige Maria Novozhilov, geboren in München, ist Schülerin der 11. Klasse. Ihre Familie kommt ursprünglich aus Russland, aus St. Petersburg. Ihre Eltern meinten, dass die Familie in Deutschland bessere Möglichkeiten hat, daher die Übersiedlung nach Deutschland. Maria hat bereits an mehreren Projekten, die mit der Vernetzung von Kulturen zu tun hatten, teilgenommen. Sie hat sich bei YouthBridge angemeldet, um noch mehr Traditionen verschiedener Länder kennenzulernen und ihren Freundeskreis zu erweitern. Dabei inspirieren sie besonders Menschen, die sich für andere, weniger wohlhabende Menschen einsetzen.

                                                                                                         Varvara Kalupina

Patricia Jelusic

„Ich bin bei YouthBridge, weil ich mehr über andere Kulturen, Religionen und die Herkunft der Münchener Jugend erfahren möchte. Ich möchte Projekte organisieren und ins Leben rufen und Kontakte für meine berufliche und private Zukunft knüpfen“, sagt die gebürtige Münchenerin, Patricia Jelusic.

Von Freunden und Bekannten inspiriert, plant sie schon jetzt ihre Zukunft als Visagistin. Ihre Eltern stehen Patricia stets zur Seite und sind ihre großen Vorbilder. Sie verbringt viel Zeit mit Familie und Freunden und ist gerne in der kroatischen Gemeinde und in ihrer neuen Community: YouthBridge!

                                                                                                  Varvara Kalupina


Mohammad und Zakera Rahimi

Mohammad Rahimi hat mit seinen 15 Jahren bereits viel erleben müssen. 2002 wurde er in Masar-e Scharif (Afghanistan) geboren, aufgewachsen ist er ist aber im Iran. Erst 2015 sind er und seine Familie nach Deutschland eingewandert. Derzeit besucht der er die 9. Klasse. Nächstes Jahr will er die Mittlere Reife bestehen. Er bereitet sich schon jetzt vor und verbringt viel Zeit in Bibliotheken. Seine Freizeit verbringt er mit Freunden, gemeinsam kreieren sie Musik: Rap. Das große Vorbild dabei ist der amerikanische Rapper Tupac Shakur. Dennoch läuft in seinem Leben nicht alles glatt. „Momentan habe ich viele Probleme“, berichtet Mohammed. Er, seine Eltern und seine zwei jüngeren Schwestern teilen sich seit ihrer Ankunft in Deutschland ein Zimmer. Zudem macht er sich große Sorgen um seine Mutter, die an einer Herzerkrankung leidet. Seine jüngere Schwester Zakera ist ebenfalls bei YouthBridge. Beide möchten nämlich Jugendliche aus aller Welt und ihre Kulturen kennenlernen.

                                                                                                          Varvara Kalupina

Ege Çelik

Er erkennt jedes Auto anhand des Auspuffgeräusches,

er führt YouthBridge in der Quizkantine jedes Mal aufs Neue zum Sieg

und außerdem beherrscht keiner den Shoot Dance so wie er. Es handelt sich um niemanden Geringeren als…

Ege Çelik

Als ich ihn während meiner Schulzeit regelmäßig in seinem „Stress ohne Grund“-T-Shirt über den Pausenhof stolzieren sah, hätte ich nicht gedacht, dass es sich bei Ege um den so sympathischen und lustigen Typen handelt, den ich später bei den YouthBridge-Treffen kennengelernt habe. Mit seinen witzigen Sprüchen, seinen Dance Moves und seinem Zahnpastalächeln sorgt Ege immer für gute Laune. Auch aufgrund seines breiten Wissens, das er in der Quizkantine jedes Mal aufs Neue unter Beweis stellt, ist er eine Bereicherung für YouthBridge. Als ich Ege nach seinen Hobbys frage, reagiert er mit einer typischen Antwort: Lesen, Fitness, Feiern, Musik hören etc. Sein größtes Hobby ließ er dabei außen vor: über Autos reden, Auto fahren, Autos anschauen, irgendwas mit Autos. Oder besser: alles mit Autos. Ege ist Alevite und hat sowohl türkische als auch kurdische Wurzeln. Er möchte die Welt zu einem besseren Ort machen, indem er sich gegen Rassismus, Hass und Diskriminierung einsetzt. Bei YouthBridge sieht er eine Chance, mit anderen Menschen und Kulturen zusammenzukommen und eine Community zu gründen, die für den Pluralismus in unserer Gesellschaft steht. Er möchte auch neue Leute kennenlernen und seinen Horizont und den anderer erweitern. In der relativ kurzen Zeit, die wir uns kennen, hatten wir schon sehr viel Spaß miteinander und ich hoffe, dass wir in Zukunft noch viele spaßige Momente haben werden. Doch da bin ich mir eigentlich sogar ziemlich sicher.

                                                                                                   David Volkinshteyn

Varvara Kalupina

„Mann, ist die verrückt!“, „Was stimmt denn mit der nicht?“, „Die hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun!“, so oder so ähnlich lauten für gewöhnlich die Worte, die man von sich gibt, nachdem man Vava zum ersten Mal begegnet. Wenn man die 18 Jahre junge aus Moskau stammende Bioinformatikstudentin jedoch erstmal etwas näher kennengelernt hat, merkt man relativ schnell, dass es sich bei ihr um weitaus mehr handelt als um einen polaroidbesessenen Starbucksjunkie, wie der erste Eindruck es eventuell fälschlicherweise vermitteln könnte. In den zahlreichen Stunden, die ich seit dem Kennenlernseminar am Chiemsee mit Varvara verbringen durfte, habe ich festgestellt, dass sie eine überaus kluge Persönlichkeit ist. Ihr Fachwissen beschränkt sich dabei nicht nur auf ein spezifisches Thema, ganz im Gegenteil, es umfasst ein sehr breit gefächertes Spektrum. So kann man sich mit ihr beispielsweise stundenlang über die verschiedensten Teesorten unterhalten. Sie hat zahlreiche weitere Talente. Varja ist eine begnadete Tänzerin. Ihre Tanzschule, die Dilly-Dance-School, überlässt ihr die große Verantwortung, den offiziellen Instagram-Account zu betreuen. Varja geht auch anderen Künsten nach. Die Ergebnisse: faszinierende Zeichnungen, liebevoll gebastelte Traumfänger, feinste Stickereien. Ich habe die talentierte Vava ziemlich schnell ins Herz geschlossen. In der kurzen Zeit, die wir uns kennen, hat sie mein Leben bereits maßgeblich beeinflusst. So habe ich beispielsweise erst durch sie erfahren, dass man Teebeutel aussaugen kann. Und sie hat mich auch dazu bewegt, statt der Rolltreppe einfach mal die Treppe zu nehmen. Egal ob im Starbucks, im Fitnessstudio, im DM, in der Stadt, in der Bibliothek, im Park oder in einem Frauenkloster am Chiemsee – mit Vary wird es nie langweilig.

                                                                                                  David Volkinshteyn

Jeffrey Golden

His name is Jeff(rey Golden)

Jeffrey ist einer von meinen langjährigen Schulgefährten. Er stand mir vor allem im Ethik-Unterricht immer zur Seite und machte die Stunden für mich oft etwas erträglicher. Nachdem sich unsere Wege letztes Jahr getrennt hatten, freut es mich umso mehr, dass auch er Teil der YouthBridge-Community geworden ist.

In seiner Freizeit spielt Jeffrey gerne Fußball und Basketball.
Vor allem in Basketball ist er wirklich sehr gut, wie ich aus eigener Erfahrung, nach mehreren gemeinsamen Sportunterrichtstunden, weiß. Jeffrey im gegnerischen Team: Die Niederlage war sicher. Eine Leidenschaft, die wir beide teilen, ist amerikanischer Hip-Hop. Mit niemandem kann ich mich so oft und intensiv über meine Lieblingsmusikrichtung austauschen wie mit Jeff.

Jeff hat nigerianische und deutsche Wurzeln. Er ist in erster Linie Teil von YouthBridge geworden, weil er dazu beitragen möchte, dass die verschiedenen Kulturen sich gegenseitig besser verstehen. Er ist natürlich auch sehr kontaktfreudig und möchte neue Leute kennenlernen, die ähnliche Ziele haben.

                                                                                                       David Volkinshteyn

Natan Bilga

Ob Musik, Sport oder Serien: Ich bin dabei! Bei meinen Freunden bin ich als der lustige Natan mit schrägem Humor und positiven Vibes bekannt. Durch meine Offenheit und Interesse an neuen Dingen bin ich schnell für Neues zu motivieren. So begeisterte mich auch ein Freund für das Projekt YouthBridge. Der Reiz kam durch den Gedanken, mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten und neue Fähigkeiten zu erlangen, die ich im Alltag eher nicht erlernen würde. Vor 19 Jahren wurde ich in Moldawien geboren. Moldawisch kann ich leider nicht, aber in meiner Familie haben wir immer Russisch gesprochen. Mit zwei Jahren kam ich nach Deutschland. Beide Länder sind mir wichtig, doch auch wenn ich mich hier sehr heimisch fühle, spüre ich bei den jährlichen Besuchen in Moldawien eine emotionale Bindung zu diesem Land.

                                                                                                                 Julia Tokic

Henri Nagdyman

Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Berlin. Meine Hobbies sind Fotografie und die japanische Sprache. Bei YouthBridge bin ich, weil ich mich hier mit anderen Menschen in meinem Alter austauschen und mehr über mich selbst lernen kann. Bisher hat mir YouthBridge mehrere Einblicke in Bereiche wie die Politik gegeben. So habe ich Dinge erfahren, über die ich früher nicht nachgedacht habe. Und dabei habe ich auch neue und interessante Menschen kennengelernt.

David Volkinshteyn

Es gibt kein Lied, dessen Lyrics er nicht kennt, und egal um welchen Geniuseintrag es geht: Er hat ihn schon gelesen.
Auf dem Splash kennt er jeden Rapper persönlich, Haftbefehl gab er bereits die Hand.
Er produziert auch selbst Musik.
Der Ehrenmann, von dem hierbei die Rede ist, hört selbstverständlich auf den Namen: David Volkinshteyn.
Am 2. Januar 1999 erblickte dieser junge Mann, den ich als einen guten Freund bezeichnen kann, im tiefsten Kaukasus das Licht der Welt. Er verzauberte, in Deutschland angekommen, jeden seiner Mitmenschen mit seinem Humor und seiner offenen Art. Da David außerdem selbst sowohl jüdische als auch russisch-orthodoxe Wurzeln hat, war er ein perfekter Kandidat für die erste YouthBridge-Generation. Denn sein größter Wunsch ist, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen und positive Vibes zu verbreiten. Und genau deswegen macht David bei YouthBridge mit. Hier trifft er Leute mit ähnlichen Vorstellungen und Zielen.

                                                                                                      Sofija Pavlenko

Georgiy Kan

«Меня зовут Георгий». Das ist russisch und bedeutet „Ich bin Georgiy.“ Wie viele andere bei YouthBridge bin ich russischsprachig aufwachsen. Geboren wurde ich vor 18 Jahren in Odessa (Ukraine) und kam dann mit sechs Jahren nach Deutschland. Durch Traditionen, meinem Job in einem russischen Geschäft und dem wöchentlichen Besuch einer russischen Schule trage ich die russische Mentalität stets mit mir rum. Aber mich macht noch viel mehr aus als mein kultureller Hintergrund. Neben der Kampfsportart MMA, Fitness und dem Reisen beschäftigt mich auch die ukrainisch-russische Geschichte. Doch die Geschichten, denen ich am liebsten zuhöre, sind die meiner Freunde. Die Menschen um mich herum sind das Wichtigste in meinem Leben und ich bin froh, so eine Loyalität und so einen Rückhalt zu spüren.

Bei YouthBridge bin ich, weil ich etwas verändern möchte. Die Projekte mit engagierten Leuten machen mir Spaß. Leadership ist ein wichtiges Thema für mich, denn ich weiß, dass man mit einer guten Struktur, Einschätzung und Motivation immer eine Lösung für alle Herausforderungen finden kann. Da ich Gruppen schon öfter geleitet habe, bin ich mir sicher, dass ich mich bei YouthBridge gut einbringen kann.

                                                                                                     Julia Tokic

Noal Rauchenecker

Ich bin Noal Simone Rauchenecker und bin 17 Jahre alt. Mein Vater ist Deutscher und meine Mutter Amerikanerin. Communities basieren nicht nur auf der Hautfarbe und der Herkunft, sondern auch auf Hobbys, Ansichten und darauf, wo wir leben. Deswegen würde ich mich keiner speziellen Community zuordnen.

In meiner Freizeit zeichne ich gerne mit verschiedenen Utensilien und bin Cheerleaderin.

Am meisten hat mich das Projekt YouthBridge deshalb angesprochen, weil es versucht, Jugendliche verschiedener Herkunft, Geschlecht, Interessen und politischen Ansichten einzubeziehen. Zudem gefällt mir die Nachhaltigkeit, denn das Projekt versucht etwas zu verändern. Es versucht, darauf aufmerksam zu machen, dass München international und multikulturell ist, und zeigt Wege auf, mit dieser besonderen Vielfalt umzugehen.

                                                                                                             Zawadi Dernbach

Akin Laja

Ich bin Akin Laja. Ich bin 19 Jahre alt und die Herkunft meiner Familie liegt in Deutschland, Nigeria und Kamerun. Ich höre gerne Musik und spiele seit 12 Jahren Klavier. Ich erstelle eigene Musikstücke am Computer.

Der Grund, warum ich bei YouthBridge bin: Vernetzung mit Jugendlichen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Als junge Bürgerinnen und Bürger Münchens entwickeln wir gemeinsam Projekte und gestalten so unsere Stadt mit. Meine Mutter ist mein Vorbild und meine Community ist die schwarze Community, die Afrojugend München.

                                                                                                                                                                                                                       Zawadi Dernbach

Ron Bergida

Mein Name ist Ron Bergida, wie die spanische Stadt Bergida, und ich bin 14 Jahre alt.

Meine Familie väterlicherseits kommt aus dem Osten, aus der Slowakei, meine Familie mütterlicherseits kommt ursprünglich aus Russland und Rumänien, ist aber nach Israel ausgewandert. In meiner Freizeit praktiziere ich Krav Maga und spiele Fagott. Mein Vorbild bin ich selbst. Nicht, weil ich sonderlich selbstverliebt bin, aber warum sollte ich es anstreben, so zu sein wie jemand anderes?

Meine Community ist hauptsächlich die jüdische Community, da man dort, sozusagen in seinem „natürlichen Habitat“, einfach gut aufgehoben ist. Die Familien sind schon seit Generationen befreundet. Dies geht zum Teil bis zu den Großeltern zurück.

                                                                                                     Zawadi Dernbach

Mathis Rimmele

Ich bin Mathis Rimmele und bin 17 Jahre alt. Meine Familie kommt aus Deutschland. In meiner Freizeit fechte ich (seit vier) Jahren und spiele Geige (seit acht Jahren).

Mich interessiert das Projekt YouthBridge sehr, besonders die Arbeit mit den Flüchtlingen im sozialen Teilprojekt. Die Möglichkeit, mit Politikern zu sprechen und ihnen Fragen zu stellen, finde ich besonders interessant. Natürlich freue ich mich auf die Reise nach New York!

                                                                                                        Zawadi Dernbach

Ismail Kuzu

Mein Name ist Ismail Kuzu. Ich bin 24 Jahre alt und Maschinenbaustudent an der TU München. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und demontiere Geräte. Neben der Technik sind Abenteuer, die das Leben so bietet, meine Leidenschaft. Meine Eltern kamen als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland und hatten hier die Chance, sich eine Existenz aufzubauen. Darum ist YouthBridge eine Chance für mich, der Gesellschaft, die uns aufgenommen hat, etwas zurückzugeben.

                                                                                                              Zawadi Dernbach

Bartosz Paniak

Mein Name ist Bartosz Paniak. Ich bin 18 Jahre alt und meine Familie kommt aus Polen. Ich habe dieses Jahr mein Abitur bestanden und genieße die Nach-Abizeit, bevor ich mit dem Jurastudium anfange. Meine Leidenschaften sind das Lesen, Reisen und eine facettenreiche Weiterbildung. Mich bewegt das München von heute und morgen. Ich bin bei YouthBridge, um in den Gestaltungsprozess meiner Heimatstadt eingreifen und diese verbessern zu können.

                                                                                                                      Zawadi Dernbach

Alice Kolesnichenko-Fomenok

Hey, ich heiße Alice und bin 18 Jahre alt. Ich bin in Deutschland geboren, habe aber Wurzeln in der Ukraine und in Georgien. Meine Community ist die jüdische Gemeinde in München. Zu meinen Leidenschaften gehören Fußball und Lesen. Zurzeit arbeite ich in dem israelischen Restaurant Eclipse als Kellnerin. Bevor ich dort angefangen habe, lebte ich drei Jahre in Israel und habe dort mein Abitur gemacht. Die Zeit dort hat mir gezeigt, was für eine Veränderung ich in dieser Welt sehen möchte: ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten. Dass Menschen verschiedener Religionen friedlich miteinander leben und sogar gemeinsam an erfolgreichen Projekten arbeiten können, zeigt, dass dies möglich ist. Vielleicht bin ich genau aus diesem Grund bei YouthBridge. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit dieser Community sehr viel verändern können.

                                                                                                                      Alina Bilan

Sophie Sarkisova

Als ich Sophie zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich mir: das kann ja heiter werden!
Denn die 17 Jahre alte Sophie ist sehr extrovertiert und laut, aufgedreht und chaotisch. Wenn man sie aber besser kennenlernt, merkt man, dass sie ein kleiner Sonnenschein ist, der durchgehend positive Energie ausstrahlt und jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Zu ihren wichtigsten Hobbies zählen Fotografie sowie Schauspielerei und ihre größten Interessen sind Psychologie und Astrologie. Ihre vielfältigen Wurzeln liegen in Russland, Georgien und Israel, was ihr Interesse für andere Kulturen und Menschen erklärt.
Dies ist auch einer der Gründe, warum Sophie bei YouthBridge mitmacht, und doch spielt für sie vor allem der Gedanke, dass man sich als Gemeinschaft stark macht, um seine Ziele besser erreichen zu können, die größte Rolle. Und bisher wurde sie nicht enttäuscht! Bei YouthBridge hat sie neue Kontakte geknüpft, Freunde gefunden und beim Graffiti Projekt, beispielsweise, Interessen für sich entdeckt.

von Fidan Davidli

Yasmin Fars

Ich bin Yasmine Fars, bin 16 Jahre alt und habe verschiedene Wurzeln, die in Deutschland, Ungarn und Marokko liegen.
Zu meinen Interessen zählen besonders die Tierwelt, das Zeichnen und Malen. Außerdem liebe ich es spannende Geschichten zu lesen und gute Filme zu schauen.
Der Grund für meine Teilnahme an YouthBridge ist einer meiner besten Freundinnen. Sie mach bereits seit dem ersten Jahr bei dem Projekt mit und hat mir schon so einiges interessante Dinge darüber erzählt, weshalb meine Neugier geweckt wurde und ich mir dachte: wieso eigentlich nicht?
Seitdem hab ich es nicht bereut! Ich habe viele neue Mitmenschen kennengelernt und finde es schön bei Projekten sowie bei Seminaren dabei zu sein, um immer wieder Neues zu lernen.

Benedikt Wurm

„Das Leben genießen in einem Ausgleich von Geben und Nehmen in Gemeinschaft“,
lautet das Lebensmotto des 20-jährigen Benedikt Wurm, genannt Bene. Sein Motto spiegelt auch seine Lebensfreunde wider, die bei unserem Seminaren deutlich zu spüren ist. Dafür, dass wir alle Benes positive Energie genießen dürfen und dadurch neue Motivation bekommen, sorgte Shirel Golde, eine Teilnehmerin der ersten YouthBridge Gruppe. YouthBridge und die stattgefundenen Seminare weiß Bene sehr zu schätzen, da er durch die vielen verschiedenen Referenten viel mitnehmen kann. Er legt sehr viel Wert auf ein friedliches und gemeinschaftliches Zusammenleben. Außerdem liebt er es die Natur und Diversität von Menschen kennen zu lernen. Er arbeitet als gelernter Feinwerkmechaniker, lebt in Unterbergen, geboren ist er am 28.05.1998 in Friedberg. Gerade wegen seines Wunsches nach einem friedlichen Zusammenleben nimmt er dies als Herausforderung wahr, was er bereits an Schwierigkeiten in der derzeitigen Wohngemeinschaft mit seiner Schwester merkt. Er ist sich auch der Differenzen zwischen den verschiedenen Nationen auf der Erde bewusst, möchte dem aber Entgegenwirken und für ein respektvolles Miteinander sorgen.

von Sandra Emric

Arseniy Pavlenko

Wenn man nach einem Menschen sucht, der von jedem gemocht wird, kann man nur von Arseniy Pavlenko reden. Der 17-jährige Ukrainer begeistert mit seiner liebevollen Art und seinem guten Humor jeden!
Er spielt Klavier (auch wenn er keine Noten lesen kann), zeichnet außerordentlich gut und schläft des Öfteren auch einfach mal ein. Anfangs ist er YouthBridge zwar wegen Olga, seiner Mutter, beigetreten, jedoch war er schnell so überzeugt von den Seminaren und Aktionen, dass er zu einem der aktivsten YouBies geworden ist und auch viele seiner Freunde davon überzeugen konnte bei dem Projekt mitzumachen. Und egal ob unsere Seminare von Kinderrechten oder von Memes handeln, ist Arseniy definitiv jemand, der sich für die verschiedensten Dinge begeistern kann und sein neues Wissen gerne dafür nutzt tiefgründige Gespräche zu führen.
Dieser kurze Text würde bei Weitem nicht ausreichen alle guten Eigenschaften von Arseniy aufzuzählen, aber ich hoffe es ist klar geworden, dass der modeinteressierte und sehr liebenswerte junge Mann einer der besten Freunde ist, die ich mir hätte wünschen können!

von Ruben Idris

Beyza Öztürk

„Youth Bridge wird sich noch viel weiter ausbreiten und zu einer großen Community werden.“ So stellt sich Beyza, 15, das Projekt in fünf Jahren vor. Sie lebt mit ihren vier jüngeren Geschwistern und ihren türkischstämmigen Eltern in München und besucht das Franz-Marc-Gymnasium. Beyza ist ein großer Fan der koreanischen Band BTS und bringt sich deshalb auch selbst koreanisch bei. In ihrer Freizeit liest, schreibt und zeichnet sie gerne, jobbt als Babysitterin oder trägt Zeitung aus.
Durch ihre Mutter hat sie von YouthBridge erfahren, denn diese sucht stets nach Möglichkeiten sich weiterzubilden und ist dabei auf das passende Projekt gestoßen. Beyza war sofort begeistert, da sie darin eine Möglichkeit sah neue Fähigkeiten zu erlernen und neue Perspektiven einzunehmen. Außerdem hat sich Beyza darauf gefreut, sich für eine multikulturelle, vielseitige und kunterbunte Gesellschaft und Gemeinschaft einzusetzen. Ihr hat besonders das Seminar auf der Fraueninsel gefallen, bei dem sie viele neue tolle Menschen kennenlernen konnte. Dort bemerkte auch ich wie vielseitig, lustig und fröhlich Beyza ist. Außerdem ist sie voller Hoffnung, dass wir durch YouthBridge, Gemeinschaften und Dialog die Welt ein Stück besser machen können!

von Lotte Meyer

Anna Slosin

Anna ist 17 Jahre alt und wurde in München geboren, ist aber mit zwei Kulturen aufgewachsen: einerseits hat sie die russische Mentalität verinnerlicht, da ihre Familie aus St. Petersburg kommt, andererseits nahm Anna die deutschen Werte aus ihrem Umfeld und Freundeskreis auf. Zu ihren Interessen zählen das Kochen, Lesen auf verschiedenen Sprachen und möglichst viel Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Zurzeit macht Anna ihr Abitur und plant danach ein duales Studium anzufangen, um Theorie mit Praxis zu verbinden. Anna ist Teil der jüdischen Gemeinde Münchens und besonders geprägt haben sie die Fahrten nach Israel, Italien und Spanien zusammen mit anderen jüdischen Jugendlichen aus ganz Deutschland. An Youth Bridge nimmt Anna teil, um bei den Seminaren, Neues und Spannendes aus verschiedensten Bereichen zu erfahren und andere Jugendliche mit unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen.

von Yana Kholodiuk

Azim Alizada

Darf ich vorstellen? Das ist der von Fotografie begeisterte Azim Alizada. Neben dem Aufnehmen von tollen Landschaften und Sehenswürdigkeiten ist auch der Parkourlauf ein großes Hobby des 21-jährigen.
In seiner Zukunft möchte sich Azim, der eine Vielzahl an unterschiedlichen Wurzeln hat, zu denen die Mongolei und Afghanistan zählen, auf jeden Fall selbständig machen und das mit dem großen Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Damit das klappt, hat Azim beschlossen, sich nach seinem Abitur die Zeit zum Reisen zu nehmen. So kann er nämlich am besten die Welt kennenlernen und tolle Menschen treffen.
Bei YouthBridge hat Azim einige gute Möglichkeiten für sich entdeckt. Das Projekt trägt durch die verschiedenen Seminare, Workshops und Projekte dazu bei, den eigenen Horizont zu erweitern und die Persönlichkeit zu bilden: „YouthBridge ist wie eine Leiter, die einem dabei hilft, eigene Ziele zu verwirklichen!“

von Niko Grbic

Azim Alizada

Darf ich vorstellen? Das ist der von Fotografie begeisterte Azim Alizada. Neben dem Aufnehmen von tollen Landschaften und Sehenswürdigkeiten ist auch der Parkourlauf ein großes Hobby des 21-jährigen.
In seiner Zukunft möchte sich Azim, der eine Vielzahl an unterschiedlichen Wurzeln hat, zu denen die Mongolei und Afghanistan zählen, auf jeden Fall selbständig machen und das mit dem großen Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Damit das klappt, hat Azim beschlossen, sich nach seinem Abitur die Zeit zum Reisen zu nehmen. So kann er nämlich am besten die Welt kennenlernen und tolle Menschen treffen.
Bei YouthBridge hat Azim einige gute Möglichkeiten für sich entdeckt. Das Projekt trägt durch die verschiedenen Seminare, Workshops und Projekte dazu bei, den eigenen Horizont zu erweitern und die Persönlichkeit zu bilden: „YouthBridge ist wie eine Leiter, die einem dabei hilft, eigene Ziele zu verwirklichen!“

von Niko Grbic

Shorash Shaheen

Nun sitzt ihr hier und schaut auf das Bild. Darf ich vorstellen, das ist Shorash Kawa Shaheen, ein gebürtiger Iraker. Auf den ersten Blick würdest du denken, dass er gar nicht wie ein Iraker aussieht. Und das stimmt! Doch er, als Ezide, hat eine Geschichte zu erzählen. Du fragst dich jetzt bestimmt: Was ist ein Ezide? Um euch die Begrifflichkeiten näher zu erläutern:

Xwodê (Gott) kommt von Xwo de (sich selbst geschaffen)
Êzdî (Ezide) kommt von Êz de (mich geschaffen)

Wenn du weitere Fragen zu seiner Religion hast, kannst du ihn gerne darauf ansprechen. Seine Freizeit gestaltet er zum einen ehrenamtlich, unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing. Zum anderen unternimmt er gerne etwas mit seinen Freunden. Dieses Jahr hatte ich das Glück, eine andere Seite von Shorash kennenzulernen. So haben mich seine schauspielerischen Künste beim Theaterspiel „Nathan der Weise“ begeistert.
Es gab viele Gründe, sich an dem Programm YouthBridge zu beteiligen. Dazu gehören auch die neuen und vielfältigen Bekanntschaften, die Shorashs Sichtweise auf bestimmte Themen erweitert haben.

von Sherwan Shaheen

Katharina Koch

Kreativ
Außergewöhnlich
Teamplayer
Youth Bridge 2.0
Abenteuerlustig

Bei Katya ist der Name Programm! Zeichnen, Gitarre und Klavier spielen, etwas mit Freunden unternehmen und natürlich Essen, Trinken, Schlafen und Schule: Daraus besteht wohl ein typischer Tag in Katyas Leben. Aber vergessen wir den letzten Punkt für einen Augenblick. Katya, oder mit ganzem Namen auch Katharina Koch, schließt man mit ihrer lustigen und netten Art sofort ins Herz. Die 16-jährige findet es spannend, mit Leuten aus anderen Kulturen in Kontakt zu treten und ist genau deshalb ein wichtiger Teil von YouthBridge. Außerdem ist Katya auch noch im russischsprachigen Jugendclub JunOst, mit dem sie sogar schon in Israel und Sankt Petersburg war. Selber kommt sie ursprünglich aus Fergana, Usbekistan, und ist definitiv eine große Bereicherung für YouthBridge.

von Cornelia Dechant

Lotte Meyer

,,Eine multikulturelle Gemeinschaft, die sich vielseitig einsetzt“, so lautet das Ziel der 15-jährigen Lotte Meyer. Wieso sie bei YouthBridge ist? Na ja, ganz einfach, um ihr Ziel zu erreichen und viele verschiedene Dinge zu lernen, vor allem diese Frage beantworten zu können: Was bedeutet es, ein Leader zu sein?
Lotte ist Schülerin an einem Münchner Gymnasium und hat durch ihre Mutter von YouthBridge erfahren, wo ich kennenlernen konnte, wieviel in ihr steckt: Lotte ist ein unglaublich hilfsbereites und ehrgeiziges Mädchen, das leidenschaftlich Gitarre sowie Basketball spielt und sich für den Umweltschutz einsetzt.
Mit ihrer ehrlichen und offenen Persönlichkeit wird es nie langweilig. Lasst euch nicht täuschen! Auch wenn sie von außen wie ein braves Mädchen aussehen mag, kann sie ein ziemliches Badgirl sein und ihre direkte Art sowie ihr sarkastischer Humor sind der Grund dafür, dass wir uns so schnell angefreundet haben. Doch aufgepasst: Diskriminierung & Ausgrenzung sind für sie ein absolutes NO-GO!
Und deswegen ist sie auch so begeistert von YouthBridge! Denn wo kann man besser gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen, neue Kulturen kennenlernen und durch vielfältige Seminare, Workshops & Projekte wertvolle Fähigkeiten, wie etwa Leadership, aufbauen?

Sie ist stark.
Sie ist mutig.
Sie ist hilfsbereit & noch dazu freundlich.
Sie hat große Träume.
Sie ist Lotte Meyer.
& nicht zu vergessen: Sie möchte mal in die Modebranche gehen, also merkt euch lieber ihren Namen, denn sie wird groß rauskommen! 🙂

von Beyza Öztürk

Leo Kashirskiy

„Why do we fall? So we can learn to pick ourselves up.“ (Alfred, Batman Begins)

Leo Kashirskiy ist ein YouBie mit russischen Wurzeln, jedoch erfüllt er keine der Stereotypen. Leo ist nämlich anders.
Er ist wie der Mond, denn er ist nicht wie die Sonne im Zentrum der Aufmerksamkeit, leuchtet aber dennoch immer im Dunkeln, genau dann, wenn man ihn braucht. In schwierigen Situationen hat er immer ein offenes Ohr, egal, wie schlecht seine eigene Situation ist. Und selbst, wenn er fällt und es ihm schlecht geht, steht er doch jedes Mal wieder auf. Genauso wie Batman, nur wäre Leo … Ratman. Trotz einer dunklen Vergangenheit setzt er sich für seine Nächsten und sich selbst ein.
Er kennt das halbe Internet. Genauso hat er auch fast jedes Buch gelesen und kennt sich in fiktionalen Geschichten wie kein anderer aus.
Leo ist YouthBridge beigetreten, um neue Leute kennenzulernen und alte Kontakte zu pflegen.
Das Projekt hat ihm bis jetzt neue Freunde beschert und neue Möglichkeiten eröffnet … und wer weiß? Vielleicht hält YouthBridge noch etwas für ihn bereit, von dem wir noch gar keine Ahnung haben …
Dieses Jahr ist Leo volljährig geworden, was ihn vor neue Herausforderungen stellen, aber auch Möglichkeiten eröffnen wird. Wird er zur dunklen Seite übergehen? Wird er den Weg, den er eingeschlagen hat, beibehalten? Findet es heraus in der nächsten Folge von YouthBridge!

von David Weissmann

Cornelia Dechant

Hi! Ich bin Cornelia Dechant und bin 16 Jahre alt. Geboren wurde ich in Deutschland, aber ursprünglich kommen meine Eltern aus Kasachstan. Zu meinen Hobbys zählt die Rhythmische Sportgymnastik und ich habe außerdem eine große Leidenschaft fürs Reiten. Ich liebe es zu reisen und mit meinen Freunden shoppen zu gehen, wobei ein Starbucks Besuch einfach nicht fehlen darf! Ich bin immer offen für Neues: neue Menschen, neues Wissen und neues Können! Meinen Horizont zu erweitern, ist aber nicht der einzige Grund für meine Teilnahme. Die Faszination, Teil einer richtigen Community zu sein, die auch noch etwas Gutes in der Welt bewirken will, war der entscheidende Punkt, mich bei YouthBridge anzumelden!

von Katharina Koch

Niko Grbic

Der 19-jährige Niko ist ein sehr talentierter Mensch. Wieso ich das sage? Neben Singen und Standardtanz machte er einige Jahre erfolgreich Theater. Der junge Mann mit kroatischen Wurzeln legt sehr viel Wert auf den sozialen und psychologischen Aspekt beim Menschen und möchte sich in der Zukunft genau damit beschäftigen. Bei YouthBridge möchte Niko etwas dazulernen, wofür sich die vielfältigen Seminare und Projekte natürlich bestens eignen. Neue Freunde dazu gewinnen war ein weiterer großer Wunsch von Niko und konnte schon jetzt zur Realität werden!

von Azim Alizada

Anne Obermeier

Als ich die 15-jährige gebürtige Münchnerin das erste Mal traf, hätte ich mir nicht vorstellen können, irgendwann ihr Freund zu sein: Sie war laut und nahm kein Blatt vor den Mund. Doch mit der Zeit lernt man, sie und all ihre Launen zu lieben und zu schätzen.
Abgesehen von Bücher lesen und als Katzen-und-Hunde-und-Pflanzen-streichelndes Wesen durch die Gegend zu eiern, liebt es Anne, zu zeichnen und Zeit mit ihrer deutsch-amerikanischen Familie zu verbringen.
Zu YouthBridge kam sie genauso wie ich: Arseniy (Grüße an der Stelle) kam auf uns zu und lud uns ein, mal vorbeizuschauen. So fand sie schnell Gefallen an den Menschen und dem Gedanken hinter dem Projekt. Durch YouthBridge kam sie zu einer Menge neuer Freunde und konnte viele neue Connections knüpfen. Und vielleicht konnte sie so auch ein kleines Stück als Mensch wachsen.

von Kimlong Tran

Katharina Romanovskaia

Katharina Romanovskaya ist der Inbegriff von Diversity: weißrussisch-ukrainische Herkunft, aufgewachsen jedoch in Deutschland. Die Spanne an Interessen reicht von den ganzen Tag im Bett liegen bis hin zu 9-stündigen Spaziergängen mit ihren Freunden, tanzen und Videospielen. Ihre Haare haben bereits die ganze Palette an Farben zu tragen bekommen. Und auch ihr Freundeskreis besteht aus Personen jeglicher Herkunft, Religion und mit allen möglichen Intelligenzquotienten (die Freunde von YouthBridge natürlich alle im oberen Spitzenbereich). Und eben deswegen ist sie auch ein so wertvolles Mitglied unserer großen YouthBridge Familie und sie selbst kann ihren Horizont noch mehr erweitern, noch mehr Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln. Eine wechselseitige Beziehung also, aus der beide Seiten voneinander profitieren!

von Mariya Grabova

Milot Spörl

Mein Name ist Milot Spörl und ich bin 19 Jahre alt. Ich bin zwar in München geboren, jedoch zog meine Familie, als ich drei war, leider nach Mühldorf. Obwohl es nur knapp eine Autostunde von München entfernt liegt, konnte ich es kaum erwarten, für mein Jurastudium endlich wieder nach München zu ziehen. Dort habe ich dann auch über einen Bekannten von YouthBridge erfahren. Nachdem ich bei ein paar Treffen gewesen bin, war ich begeistert von der Idee und dem Konzept. Denn auch ich habe, wie die meisten YouBies, Wurzeln im Ausland, um genau zu sein im Kosovo. YouthBridge vereint nicht nur meine Herkunft und meine Geburtsstadt miteinander, sondern gibt mir auch die Möglichkeit, interessante Menschen kennenzulernen. Durch die spannenden und abwechslungsreichen Seminare lerne ich viele Dinge, die mich in meinem Leben weiterbringen. Ich bin dankbar dafür, dass ich meinen Teil zu diesem einzigartigen Projekt beitragen darf.

Milot ist für mich nicht nur ein großer Bruder, sondern ein echter Leader, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

von Zacharias Spörl

Zacharias Spörl

Es ist 6.00 Uhr in der Früh an einem Montagmorgen, der Wecker klingelt. Herr Dr. Zacharias Spörl steht aber noch nicht auf. Er drückt – wie immer – auf die Schlummertaste. Er hasst frühes Aufstehen, schon als Jugendlicher waren die Abendstunden eher seins als die Morgenstunden. Er träumt von seiner Zeit bei YouthBridge, ihm hat es gefallen, seine Geburtsstadt ein Stück weltoffener zu gestalten und ein bisschen besser zu machen. Gerne erinnert er sich an die Veranstaltungen und die Treffen zurück, er mochte den Austausch und die Gespräche mit den anderen Jugendlichen aus allen Ländern der Welt. Spätestens beim dritten Klingeln muss er aber nun aufstehen. Es ist 6.30 Uhr, seine zwei kleinen Kinder müssen in die Schule und er zur Arbeit. Er wollte schon immer Kinder haben, er ist ein Familienmensch. Aber es sollten nur zwei sein. Zacharias ist selbst ein Sandwichkind und weiß um die Vorzüge, die man mit einem großen und einem kleinen Bruder hat. Diese vorteilhafte Rolle kann bei drei Kindern aber nur ein Kind einnehmen – und das wäre unfair.

Herr Dr. Spörl ist aber ein gerechter Vater. Ein Glück, dass seine wunderschöne Frau bereits Kaffee gekocht und Frühstück gemacht hat. Abends kocht dann Zacharias, denn er kocht leidenschaftlich gerne und tischt seiner Familie oft hervorragende Gerichte auf. Außerdem steht er für Gleichberechtigung – auch in der Küche. Morgens seine Frau, abends er. Nur abwaschen, das mag Herr Dr. Spörl nicht. Noch in seine Gedanken vertieft, genießt er die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse seines Hauses und geht dabei den Tagesplan durch. Er ist froh, endlich wieder auf dem Land, in einem Haus zu leben. Während seines Studiums der Politikwissenschaften musste er sich in München eine Wohnung mit seinem Bruder teilen. Die Großstadt gefiel ihm ob ihrer vielen Möglichkeiten, ihrer Ideen und ihrer Vielfältigkeit. Nach seiner Dissertation zog es den jungen Akademiker erst in ein paar europäische Großstädte, ehe er für zwei Jahre im Kosovo arbeitete. In dem Land seines Vaters fühlt er sich nach wie vor zuhause. Mit der Hochzeit zog es Zacharias dann aber wieder – nicht zuletzt wegen seines neuen Berufs – in seine zweite, die bayerische Heimat. Pünktlich um 7.00 Uhr klingelt es an der Haustür, der Fahrservice steht bereit. „Guten Morgen Herr Minister, ein langer Tag steht Ihnen bevor!“

von Milot Spörl

Hosei Taufiq

Ich habe Hosei das erste Mal bei YouthBridge kennengelernt und mir ist gleich ihre nette Art aufgefallen. Sie ist 17 Jahre alt und ist in München geboren und mit ihren zwei Brüdern hier aufgewachsen. Die Herkunft ihrer Eltern liegt in Afghanistan in der Hauptstadt Kabul. Ihr größtes Interesse ist das Zeichnen. Sie bringt damit Abwechslung in den Alltag und „es ist eine tolle Art, seine Ideen und Phantasien umzusetzen zu können.“ In der Zukunft will sie Erzieherin oder Lehrerin werden.
Sie ist immer ehrgeizig dabei, weil sie durch ihre Ideen was erreichen will. Ihr Ziel ist es, den Menschen in ihrem Umfeld etwas geben zu können.
Durch YouthBridge weiß sie, dass man immer was erreichen kann, wenn man gemeinsam als Community das gleiche Ziel hat.

von Raphael Bernard

David Weissmann

Der Weissmann, auch David genannt, ist ursprünglich der gemäßigten Klimazone in Kirovograd, Ukraine, entsprungen und lebt in einem Rudel, zu dem seine jüngeren Geschwister und auch seine liebenden Eltern gehören. Der Weissmann liebt das Rudel und würde alles für dessen Wohlbefinden machen. Er ernährt sich ausschließlich von koscherer Kost, da er es zu Hause so gelernt hat und selbst davon überzeugt ist. Es gehört zu seinen Gewohnheiten, jeden Freitag in die Synagoge zu galoppieren.
HAAA! Ihr habt erwartet, eine Beschreibung im Stil eines National Geographic Artikels zu lesen, aber es war ich, Oleg, der eigentlich einfach nur sagen will, dass David ein wundervoller und offener Mensch ist, dem es wichtig ist, sich sehr gut mit seinen Mitmenschen zu vertragen. Er ist in vielen Organisationen aktiv, wie im Jugendzentrum Neshama München oder bei Chabad. Er ist stark daran interessiert, sich weiter zu entwickeln und ist teils deswegen, teils aber natürlich auch wegen der sozialen Komponente, bei YouthBridge dabei. Es gibt nicht viele Menschen, die man als so engagiert und zuverlässig bezeichnen könnte wie ihn. Trotz seines eigentlichen Vollzeitjobs, dem Abitur 2019, erledigt er immer seine Aufgaben und das, da kann man sich bei David sicher sein, mit 101 % Einsatz. Abschließend möchte ich sagen, dass David Weissmann ein Mensch ist, der es einfach mal verdient hat ein großes DANKE zu hören!

von Oleg Grygorov

Fidan Davidli

Der Weissmann, auch David genannt, ist ursprünglich der gemäßigten Klimazone in Kirovograd, Ukraine, entsprungen und lebt in einem Rudel, zu dem seine jüngeren Geschwister und auch seine liebenden Eltern gehören. Der Weissmann liebt das Rudel und würde alles für dessen Wohlbefinden machen. Er ernährt sich ausschließlich von koscherer Kost, da er es zu Hause so gelernt hat und selbst davon überzeugt ist. Es gehört zu seinen Gewohnheiten, jeden Freitag in die Synagoge zu galoppieren.
HAAA! Ihr habt erwartet, eine Beschreibung im Stil eines National Geographic Artikels zu lesen, aber es war ich, Oleg, der eigentlich einfach nur sagen will, dass David ein wundervoller und offener Mensch ist, dem es wichtig ist, sich sehr gut mit seinen Mitmenschen zu vertragen. Er ist in vielen Organisationen aktiv, wie im Jugendzentrum Neshama München oder bei Chabad. Er ist stark daran interessiert, sich weiter zu entwickeln und ist teils deswegen, teils aber natürlich auch wegen der sozialen Komponente, bei YouthBridge dabei. Es gibt nicht viele Menschen, die man als so engagiert und zuverlässig bezeichnen könnte wie ihn. Trotz seines eigentlichen Vollzeitjobs, dem Abitur 2019, erledigt er immer seine Aufgaben und das, da kann man sich bei David sicher sein, mit 101 % Einsatz. Abschließend möchte ich sagen, dass David Weissmann ein Mensch ist, der es einfach mal verdient hat ein großes DANKE zu hören!

von Oleg Grygorov

Raphael Bernard

Raphael ist ein freundlicher und aufgeschlossener 18-jähriger. Die Herkunftsländer seiner Eltern sind Frankreich und Brasilien, er selbst aber ist in Deutschland, in der Stadt Konstanz, geboren und aufgewachsen bis er vor drei Jahren mit seiner Familie nach München umgezogen ist. Seine liebsten Tätigkeiten sind das Klettern und Tanzen, denn bei diesen beides Hobbies kann er am besten einen klaren und freien Kopf bekommen.
Raphael ist ein kontaktfreudiger Mensch, der von selbst bereit ist in Diskussionen einzugehen, um seine konkrete Meinung zu vertreten.
Er ist ein Teil von YouthBridge, um gemeinsam mit den anderen etwas Sinnvolles in der Community zu erreichen. Raphaels Teilnahme an YouthBridge ist gut für alle, denn hier kann er seine offene und soziale Seite so richtig ausleben!

von Hosei Taufiq

Ruben Idris

Ruben ist jemand, der seinen Freunden selten was ausschlägt und für alles offen ist, auch wenn das bedeutet, an ein paar Sonntagen im Monat früher aufzustehen, um pflichtbewusst zu unseren Seminaren zu erscheinen. Der 18-jährige Halb-Peruaner und Halb-Sudaner nutzt diese, um mit schwarzem Humor die Stimmung zu lockern und gelegentlich unangebracht in die philosophische Richtung abzudriften. Ich kenne Ruben aus unserer gemeinsamen Schule, dem Luitpold-Gymnasium, und schlug ihm das Projekt auf Grund seines stark ausgeprägten Tatendrangs vor, er blieb jedoch wegen der neu erworbenen Erfahrungen, der interessanten Projekte und neu gewonnener Freunde, die weit über das Projekt hinausgehen. Ruben ist ein vielseitig interessierter Mensch und versucht gerne und wiederholt (und nochmals wiederholt) andere zu begeistern. So gehören zu seinen Interessen südkoreanische Pop-Musik, Mode und Anime. Ebenfalls ist er nicht grade schwer auf unserer Instagram-Seite erkennbar, da er meistens der Typ mit den krassesten Outfits und dem breitesten Grinsen auf jedem Foto ist. (Kleiner Shoutout an mögliche Bewerberinnen: Er ist auch hoffnungsvoller Romantiker und auf pausenloser Suche mit der Präzision eines Drogenhundes 😉). Wenn du Ruben, seine (vielen und starken) Umarmungen und noch viel mehr kennenlernen möchtest, dann schau doch mal bei YouthBridge vorbei!

von Arseniy Pavlenko

Mariya Grabova

Здравствуйте!
Ich heiße Mariya Grabova, von vielen auch Mascha genannt, bin 18 Jahre alt und bekannt für meine roten Haare und mein eindrucksvolles Temperament. Geboren wurde ich in der ukrainischen Stadt Dnipropetrowsk. Meine Interessen sind Hunde, Bücher und Abenteuer. Außerdem verfasse ich in meiner Freizeit gerne Texte oder gehe mit Freunden raus. Ich bin zu YouthBridge gegangen, um neue Erfahrungen zu sammeln und etwas für meine Zukunft zu lernen, was ich dann in meinem Beruf und meinem allgemeinen zukünftigen Leben umsetzen kann. Bisher gab mir YouthBridge die Möglichkeit, viele interessante neue Menschen kennen zu lernen.

von Katharina Romanovskaia

Oleg Grygorov

Aus dem tiefen Großstadt-Dschungel Odessas, am Küstenrand entlang, kommt der kleine Ukrainer Oleg mit Track-Suit und Dreizack auf die Welt.
Mit seinen 18 Jahren von Schönheit und Jugend geküsst und einem starken Hang zum Patriotismus, durchstreift er München Tag für Tag mit dem Wunsch, nicht nur Kindern im Jugendzentrum Neshama, sondern auch Gleichaltrigen die Werte seiner jüdischen Herkunft und seiner guten Erziehung beizubringen. Und durch seinen Genossen Senya, scheint dieser Traum immer mehr zur Realität zu werden, da er nun auch die Möglichkeit ergriffen hat, bei YouthBridge das Wissen und Können eines Leaders zu erlernen. Der an Politik interessierte Fachoberschüler setzt gern seinen Intellekt geschickt in Seminaren ein, um andere erfolgreich von seiner Meinung, manchmal sogar unterbewusst, zu überzeugen.
Obwohl in der Vergangenheit so mancher wegen seiner harten Schale verzweifelte, durften die meisten davon überrascht werden, was für ein treuer und emphatischer Freund hinter dieser Schale steckt, der einem auch gerne mal was ausgibt, wenn man gerade kein Geld parat hat. 😉

von Danylo Krol

Danylo Krol

HE CAN BE SASSY HE CAN BE CLASSY

Eine Person wie jede andere: zwei Augen im Gesicht, zwei Arme, zwei Beine, genau die richtige Anzahl an Zehen an seinen Füßen. Auf jeden Fall mehr als genug Haare auf dem Kopf und (sicherlich?) auch eine Niere, die er spenden könnte …
Klingt stark nach etwas, womit du dich identifizieren kannst? Dann verstehst du dich auch sicher SUPER mit Danylo Krol (17).
Sowohl als Partner für Partys aber auch als Begleitung ins Museum – Dan ist für_alles_ gut!

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Noch nicht überzeugt? Danylo _jetzt_ nehmen und _kostenlos_ die _APPRECIATION AND LOVE ERWEITERUNG_ bekommen:
_Du hast einen schlechten Tag und brauchst Aufmerksamkeit oder fühlst dich unwohl in einer neuen Gruppe und weißt nicht mit wem du reden sollst?_

*_DANYLO_*

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ZEHN VON ZEHN YOUTHBRIDGE MITGLIEDERN SIND ÜBERZEUGT VON DANYLO. HIER EIN PAAR REVIEWS:

Katharina Romamovskaia: „_Er kann kochen, putzen und Sie auf andere Art und Weise glücklich machen! ( ͡° ͜ʖ ͡° )_“

David Weissmann: „_Seitdem Danylo nicht mehr „low“ ist, ist er einfach nur noch ‚Dan the man‘ oder mein Buschkumpel_“

Mariya Grabova: „_Hä?_“

Sofija Pavlenko: „_Vergiss nicht zu erwähnen, wieso er bei YouthBridge ist bitte._“

Ich: „_Joa, der hilft halt gern Menschen und scheint auch echt motiviert dabei zu sein. Kann ich jetzt heim?_“

Ende der Werbeunterbrechung.

von Leo Kashirski

Thomas Kimlong Tran

Wenn er nicht zuhause ist, schaut man besser in der Shisha Bar, im KFC, bei seinem Mops Bobby oder unter den Tischen der Roten Sonne nach. Egal, wo man ihn auffindet, man sollte ihm auf jeden Fall etwas zu Essen kaufen, denn Hunger hat er auch immer (ja, auch im KFC).
Der 18-jährige Vietnamese hat oft nichts anderes im Kopf, als Essen oder Zocken, doch für einen lustigen Abend ist er trotzdem immer zu haben. Braucht man mal Hilfe bei etwas, sei es ein Thema in der Schule, das man nicht versteht, oder Beistand, ist Kimlong sofort zur Stelle.
Als er das erste Mal zu YouthBridge kam, war er, abgesehen am Essen, sowohl an der Vergangenheit als auch der Zukunft der vielen engagierten Jugendlichen sehr interessiert.
YouthBridge hat ihm den Zugang zu einer großen Menge an Wissen und Fortbildung in den verschiedensten Bereichen ermöglicht. Auch hat er viele neue Freundschaften schließen können.

von Anne Obermeier

Sandra Emrich

Sandra Emrich ist 17 Jahre alt und am 18. Juli im Jahre 2001 zur Welt gekommen. Sie beschreibt sich selbst als hilfsbereit, zuverlässig und freundlich.
Geboren in München, lebt Sandra jetzt in Ismaning im Landkreis München. Ihre Wurzeln liegen auf mütterlicher Seite in Lima, Peru, und auf väterlicher Seite in Offenburg, Deutschland, Baden-Württemberg.
Sie ist evangelisch und in dieser Gemeinschaft ist sie auch sehr aktiv! Sie ist Jugendleiterin in der evangelischen Kirche Ismaning und hilft bei Kinderprogrammen und Kinderflüchtlingsprojekten bei der evangelischen Gemeinde in München.
Zeit auf Kunstausstellungen zu verbringen, gehört ebenso zu ihren Hobbies wie sich mit Freunden zu treffen und zu feiern.
Im Nebenjob arbeitet sie im Supermarkt und ist ehrenamtlich als Sanitätshelferin bei der Jugendgruppe vom MKT Rettungsdienst tätig.
Zukünftig strebt sie eine Tätigkeit im sozialen oder medizinischen Bereich an.
Über ihren Bruder Jonas sowie ihren Freund Arseniy ist sie auf YouthBridge aufmerksam geworden, wo wir YouBies konkrete Möglichkeiten haben, etwas Positives und Kreatives zu bewirken. Zu einer besseren Welt beitragen möchte sie durch ihre Hilfe für Bedürftige und durch Unterstützung von Hilfsorganisationen in Kriegsgebieten.
Ihre Familie inspiriert sie für diese Aufgaben. Dieser Rückhalt in der eigenen Familie ist meines Erachtens sehr wichtig für ein so großes Engagement.
Es freut mich, Sandra Emrich in diesem Format vorstellen zu dürfen.

von Benedikt Wurm

Yana Kholodiuk

Yana ist 17 Jahre alt und wurde in Kiev, Ukraine geboren. Mit 13 Jahren ist sie mit ihren Eltern nach München umgezogen. Ihre große Leidenschaft ist das Singen, was sie auch wirklich gut kann! Außerdem hat Yana noch zahlreiche weitere Interessen wie Tanzen, Kochen und Lernen von neuen Sprachen, nur um einige zu nennen. Zum ersten Mal getroffen und kennengelernt habe ich Yana an einem Shabbat des jüdischen Jugendzentrums München. Dank der jüdischen Community ist sie auf YouthBridge gestoßen. An YouthBridge gefallen ihr besonders die lehrreichen Seminare und dass sie so viele neue Jugendliche kennengelernt hat. In der Zukunft möchte Yana etwas in technischer Richtung studieren. Ihr größter Traum wäre es aber eigentlich Sängerin zu werden.

von Anna Slosin