YouthBridge, KreativitĂ€t, Graffiti đŸ‘©â€đŸŽš

Am Sonntag, 17.2.2019, trafen sich die Teilnehmenden und die Leiter des Youth Bridge Graffiti Workshops zum ersten Mal. Obwohl der Beginn unmittelbar nach einem anstrengenden Seminartag war, zeigten sich Alle hoch motiviert und freuen sich auf die nÀchsten Projekttage.
Workshop-Leiter Johannes Brachter hatte einige Fotografien seiner zum Teil großformatigen Kunstwerke mitgebracht, die an vielen Stellen in MĂŒnchen zu betrachten sind. An diesen Beispielen wurde deutlich, wie vielfĂ€ltig und spannend Graffitis sein können. Johannes‘ SpezialitĂ€t sind z.B. mit Comic-Elementen verbundene SchriftzĂŒge.
Die YouBies besichtigten die zur VerfĂŒgung stehende Wand im Hausflur der Sonnenstraße 8, um anschließend direkt mit dem Zeichnen zu beginnen. Hierbei entstanden bereits tolle EntwĂŒrfe, die im weiteren Verlauf des Workshops sicher noch verĂ€ndert werden, aber im Prinzip schon sehr brauchbar sind.
Der nĂ€chste Teil des Workshops wird eine Exkursion zu einer so genannten „Hall Of Fame“ sein, wo sich alle TN in „freier Wildbahn“ und legal an einer Wand ausprobieren dĂŒrfen. Wir sind auf das Ergebnis bereits jetzt sehr gespannt!

Michael Graber

Hochschule Fresenius: Seminar Selbstinszenierung am 7.01.2019

Bei unserem letzten Seminar in der Hochschule Fresenius ging es wieder um Medienpsychologie, insbesondere um die Selbstinszenierung der Macht. Wir fingen mit einem historischen Beispiel an: „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl, einer der einflussreichsten Propagandafilme in der Geschichte der Menschheit. In dem Film wird der Reichsparteitag der NSDAP 1934 in NĂŒrnberg gezeigt. Wir haben die ersten 10 Minuten gesehen, um einen Überblick ĂŒber Lenis Inszenierung von Hitlers Macht zu bekommen. Dabei werden Parallelen zu historischen Mythen deutlich. Zum Beispiel, dass Hitler zu Beginn des Films mit einem Flugzeug landet und somit „vom Himmel herabsteigt“, wie ein Messias. Ebenfalls wird viel mit Perspektive gearbeitet, um Hitler immer mĂ€chtiger und grĂ¶ĂŸer aussehen zu lassen als sein Volk, das sich in jeder Szene euphorisch ĂŒber die Ankunft seines FĂŒhrers freut. Somit konnten wir feststellen, dass es bereits in diesem kurzen Ausschnitt so viele Stilmittel zur Darstellung von Macht gibt, was auch den starken Effekt dieses Films erklĂ€rt.

Das nĂ€chste historische Beispiel sollte genau das Gegenteil von „Triumph des Willens“ bewirken. Anstatt einen Politiker zu preisen, wird in Michael Moores „Fahrenheit 9/11“ George W. Bushs kompletter politischer Werdegang durch den Dreck gezogen. Hierbei kann man erkennen, dass eine Inszenierung in die entgegengesetzte Richtung auch einen unfassbaren Effekt haben kann. Der 2006 erschienene Film war ein riesiger Erfolg und ist einer der berĂŒhmtesten Dokumentarfilme der Welt.

Danach begrĂŒĂŸten wir unseren Star-Gast: Daniela Ewers, Sprecherin der GrĂŒnen in Bayern. Nach dem erfolgreichen Wahlkampf ihrer Partei im letzten Jahr erlĂ€uterte sie die aktuellen Strategien der GrĂŒnen. Das neue Motto fĂŒr den Wahlkampf hieß „Mut geben, statt Angst machen“ und wurde konsequent umgesetzt. Zum einen ĂŒberzeugten die GrĂŒnen mit einer unglaublichen PrĂ€senz: viele persönliche GesprĂ€che mit einzelnen VerbĂ€nden, Firmen und Vereinen in ganz Bayern, HaustĂŒrwahlkĂ€mpfe und ein eigenes Zelt fĂŒr einen Tag auf der Wiesn! Ebenfalls bewiesen sie ein sehr gutes Timing: Die letzten 48 Stunden vor Wahlschluss nutzten die GrĂŒnen, um durch die Bezirke zu reisen und die spĂ€ten WechselwĂ€hler zu ĂŒberzeugen. Auch bei den Plakaten haben sie sich dieses Jahr fĂŒr sehr ansprechende Slogans entschieden, zum Beispiel: „Ich will bezahlbare Mieten.“ „Ich will grĂŒne Wiesen statt BetonwĂŒsten.“ „Ich will schnelles Internet ĂŒberall in Bayern.“ NatĂŒrlich dĂŒrfen auch der eigene YouTube-Kanal und Instagram-Account nicht fehlen. Alle diese Faktoren fĂŒhrten zu einem sehr guten Wahlergebnis fĂŒr die GrĂŒnen!

Ein sehr informatives und spannendes Seminar!

Tierheim 17.01.2019

Bei YouthBridge setzen wir uns das Ziel, wichtige Themen anzusprechen und sie den Menschen in unserer Umgebung ans Herz zu legen.
Wir haben uns nach dem zweiten Treffen vorgenommen, einen Kalender zu erstellen: ein Bild pro Monat, das ein Problem darstellt, mit dem unter anderem das Tierheim MĂŒnchen zu kĂ€mpfen hat.
Es folgt auch eine Ausstellung mit weitreichenden Illustrationen zum Thema Tierschutz in der Stadt und dem Landkreis MĂŒnchen.

Apropos: Die Tierheim-BroschĂŒre berichtet ĂŒber uns: YouthBridge bringt frischen Wind in den Tierschutz!

Wir freuen uns auf die Projekte mit dem Tierheim!

Danylo

Gefloppte und erfolgreiche Gadgets 12.12.2018

Wir hatten wieder ein Seminar an der Hochschule Fresenius, es ging um „Failed Gadgets“. Alex Turtschan erklĂ€rte, wie es dazu kommt, dass nicht alle (vermeintlich) innovativen Produkte Anklang bei den Konsumenten finden. Ein Beispiel ist die Jeansjacke von Jacquard by Google in Zusammenarbeit mit Levi’s. Dieses Projekt integrierte nĂ€mlich Googles Mikrofasern in das Denim der Jacke, um die erste „Smart-Jacket“ zu kreieren. Eine sehr kreative, jedoch nicht ganz erfolgreiche Idee der beiden Brand-Giganten. Das Problem war, dass alle Funktionen der Jacke auch ein Smartphone erfĂŒllt und die Jacke daher nur in sehr speziellen FĂ€llen einen Mehrwert bot.

Was muss man nun beachten, damit das eigene Produkt kein Flop wird?

Da sich Verhalten und BedĂŒrfnisse der Konsumenten in stĂ€ndigen und verschiedenen Strömungen immer weiter entwickeln und Ă€ndern, mĂŒssen große Marken mithalten, um den nĂ€chsten Durchbruch zu schaffen. Derzeit gibt es folgende 4 große Strömungen:

Erstens spielt die IndividualitĂ€t eines jeden Kunden eine große Rolle. Vor allem bei der Kleidung wollen die KĂ€ufer sich unterscheiden (wer will schon das gleiche haben wie jemand anders) und wer ihnen das bieten kann, ist klar im Vorteil. Ein Musterbeispiel ist hierfĂŒr ist die NikeID, ein Programm, bei dem man den Sneaker weitestgehend selbst mit den Lieblingsfarben und -stoffen designen kann.

Eine weitere Strömung ist die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit im alltĂ€glichen Leben. Dies zeigt sich schon seit Jahren am Erfolg von Bio-Produkten, das ist jedoch nicht nur auf Lebensmittel reduziert. Adidas hat schon das zweite Jahr infolge eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Parley, einer Organisation, die sich fĂŒr den Schutz der Ozeane einsetzt. Zusammen haben sie es geschafft, Sneaker komplett aus PlastikmĂŒll aus dem Ozean herzustellen. Sie sind nicht nur stylisch, sondern auch erfolgreich.

Bei der dritten Bewegung geht es um die Alltagserleichterung: Jedes Produkt, das unseren Alltag in irgendeiner Weise ein bisschen leichter macht, hat Potenzial, sehr erfolgreich zu werden. Ein aktuelles Beispiel: Konzepte fĂŒr „Walk-In-Out“-SupermĂ€rkte, bei denen man dem lĂ€stigen Warten an der Kasse entkommt, genial, oder?

Die letzte Strömung hat etwas mit dem Kaufen an sich zu tun: Herkömmliches Kaufen ist stumpf und langweilig. Wer Kunden gewinnen will, kann es, unter anderem, mit einer Chasing Experience versuchen: die Ware nur sehr limitiert auf den Markt bringen und den Erwerb im besten Fall mit technischen Mittel wie Augmented Reality spannender gestalten. Hier gibt es ebenfalls ein tolles Beispiel aus der Modewelt: Die Basketballmarke Jordan brachte ein limitiertes Sneaker-Modell auf den Markt. Fans konnten die Sneaker nur kaufen, wenn sie auf ausgewĂ€hlten Basketballfeldern auf der ganzen Welt standen und die FĂŒĂŸe zu einer Animation des legendĂ€ren Michael Jordan mithilfe von Snapchat scannen konnten. Das Resultat? Der Schuh war nach 23 Minuten ausverkauft.

Gute Werbung machen. 5.12.2018 Hochschule Fresenius

Bei unserem Seminar am 5.12. in der Hochschule Fresenius ging es um Werbung. Der Referent Peter Hirrlinger stellte zunÀchst seine selbst entwickelte Fenchel-Strategie vor: Er mag kein Fenchel, doch als er es, ohne es zu ahnen, gegessen hat (es gab Auflauf), hat ihm Fenchel sogar geschmeckt. Was lernen wir daraus?
In einer Gesellschaft, in der Werbung nur nervt, muss man sie den potenziellen Kunden so schmackhaft machen, das sie die Werbung sogar gerne schauen. Dazu ist, abgesehen von ein wenig GlĂŒck, natĂŒrlich auch jede Menge KreativitĂ€t notwendig. Wir schauten uns ein paar Beispiele von idealer Werbung an, etwa das Osterhasenrasen von Media Markt und den Siegerflieger von Lufthansa. Zum Schluss waren wir an der Reihe: Wir YouBies mussten zusammen mit den Medienstudenten ĂŒber eine Werbung berichten, die uns besonders gut gefallen hat. Wir entschieden uns fĂŒr die diesjĂ€hrige, liebevolle Werbung der AOK. Ein sehr spannendes Seminar!

Virtual Reality: YouthBridge ist dabei

Auf dem Mars BMW fahren und auf einer Hochhausdachplanke balancieren – das Virtual-Reality Seminar von Plan.net war ein voller Erfolg!
Eingeladen von der Hochschule Fresenius, gab fĂŒr die Youbies zunĂ€chst eine PrĂ€sentation darĂŒber, was Plan.net ausmacht: gezielte, zukunftsorientierte, kreative Arbeit. Zum Schluss ihrer PrĂ€sentation informierte uns Corinna Garschke noch ĂŒber die Karrieremöglichkeiten bei Plan.net und die zahlreichen Praktika. Nun kam es zum Hauptthema: Extended Reality. Bei einer weiteren PrĂ€sentation wurden uns die ersten, eher holprigen Beispiele von Virtual Reality vorgestellt: von Panorama GemĂ€lden in London ĂŒber den Nintendo-Powerglove zu PokĂ©mon-Go. Mittlerweile wird in der Unterhaltungs-Technologie in kaum einem anderen Bereich so viel getan wie in der Extended Reality. Und wir konnten uns vor Ort davon ĂŒberzeugen. Wir konnten nicht nur den neuen X3 von innen betrachten, sondern fuhren in einem 360 Grad Video ein Rennen – auf dem Mars! Dazu gab es ebenfalls eine Virtual Reality-Experience auf einem fixiertem Motorrad, bei der sich der Körper automatisch in jede Kurve schmeißen möchte. Und das Highlight des Seminars: in einem Raum mit zwei Infrarot-Kameras, die die Bewegungen tracken, bekam wir Helme, die uns virtuell auf das Dach eines Hochhauses befördert haben. Nun mussten wir ĂŒber eine Planke balancieren, um einen Kuchen zu erreichen – und, wer sich traute, konnte sogar herunterspringen. Das ist nichts fĂŒr schwache Nerven und wenn man erstmal in den virtuellen Abgrund hinabschaut, kneifen die meisten! Und noch amĂŒsanter war es fĂŒr alle Anwesenden, den Probanden dabei zuzuschauen, wie sie zitternd durch einen normalen Raum gehen und sich nicht trauen, einen Schritt zur Seite zu machen!
Arseniy

Das VR-Seminar war sehr interessant, da wir viel ĂŒber Virtual Reality und die verschiedenen Bereiche in der Werbeindustrie erfahren haben. Wir konnten uns die verschieden Werbungen durch die VR-Brille anschauen und haben selbst ein Spiel gespielt, was zwar ungewohnt, aber sehr lustig war!
Ruben

Die Serviceplan Gruppe ist eine Agentur mitten im Herzen MĂŒnchens mit aufgeschlossenen und freundlichen Mitarbeitern, die in das Thema Virtual Reality einfĂŒhrten.
Das coole an dem Vortrag war der große praktische Anteil: Lernen durch Ausprobieren. Durch die GerĂ€te tauchten wir in die virtuelle RealitĂ€t ein und waren davon fasziniert, wie sehr der eigene Körper auf diese Scheinwelt reagiert!
Alles im allem war es ein entspannter und angenehmer Vortrag zu Virtual Reality.
Noal

Filmgruppe: Mit einem Film Einstellungen Àndern

Wir sind sechs filmbegeisterte junge Menschen: Akin, Celine, Georgiy, Maria, Natan und Raphaela. Kennengelernt haben wir uns vor etwa einem knappen halben Jahr bei YouthBridge. Als Filmcrew des YouthBridge-Projekts wollten wir gerne unseren Beitrag zum diesjĂ€hrigen Filmwettbewerb fĂŒr Jugendliche des DOK.fests MĂŒnchen einreichen.

Es musste sehr schnell und intensiv gearbeitet werden, da wir erst Mitte Januar mit der Arbeit an unserem Film beginnen konnten und die Deadline am 20. MĂ€rz uns durchaus etwas Druck gemacht hat.

Das Thema lautete „Das Andere sehen“, was ja sehr gut zu unserem YouthBridge-Projekt passt. Um uns in das Thema Dokumentarfilm einzuarbeiten, haben wir Anfang Februar einen Workshop der Hochschule fĂŒr Fernsehen und Film MĂŒnchen (HFF) in Kooperation mit dem Dok.fest MĂŒnchen besucht. Dort haben wir uns ĂŒber die wichtigsten Punkte, die es beim Konzipieren und Produzieren eines Dokumentarfilms zu beachten gilt, informiert.

Daraufhin haben wir uns Gedanken ĂŒber das Thema gemacht und uns in die Recherche gestĂŒrzt. Wir wollten interessante Menschen portrĂ€tieren, die in MĂŒnchen leben und in gewisser Weise von der „Norm“ abweichen. Es ging uns darum, im Fremden Vertrautes und im Vertrauten ĂŒberraschende Elemente zu finden und aufzuzeigen, herauszufinden, was diese Menschen einzigartig macht und was sie eint.

Mit unserem Film wollen wir zeigen, dass es keine Rolle spielt, wie unterschiedlich die Menschen sind, welche verschiedenen Interessen und Lebenswege sie haben und was sie trennt, weil jeder dieser Menschen einen Sinn und ein Ziel im Leben hat, das er oder sie anstrebt, weswegen auch jeder Mensch die gleichen Rechte auf Leben und freie Entfaltung besitzen sollte. Mit dem Film können wir vielleicht etwas bewirken und an der Einstellung anderer rĂŒtteln.

Wir haben drei sehr besondere Protagonisten gefunden, die sich bereit erklĂ€rt haben, von uns je einen halben Tag lang mit der Kamera begleitet zu werden. FĂŒr die angenehme und spannende Zusammenarbeit bedanken wir uns bei: Axel Bahro, Puppenspieler und -bauer, Barbara Weber, Journalistin und Doku-Filmmacherin, sowie Frank Libal, Musiker und MitbegrĂŒnder des Giesinger Rockpalastes.

Um beim Dreh möglichst gut vorbereitet zu sein, haben wir uns im Vorfeld ĂŒber unsere GĂ€ste informiert und uns Fragen fĂŒr sie ĂŒberlegt. Wir hatten die Idee, dass es schön sein könnte, die drei in ihrem natĂŒrlichen Habitat zu begleiten. Deswegen haben wir mit Axel und Frank an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz und mit Barbara an Orten in MĂŒnchen, an denen sie sich gerne aufhĂ€lt, gedreht. Anschließend haben wir das gesamte Material gesichtet, viel diskutiert und mehrere SchnittvorschlĂ€ge erstellt. Zudem haben wir auch Ton-Aufnahmen gemacht und nach passender Musik gesucht. Nach und nach hat sich dann unser knapp 20-minĂŒtiger Film herauskristallisiert.

Diese Arbeit war fĂŒr uns eine ganz tolle Erfahrung, die uns sehr viel Spaß gemacht und uns einiges beigebracht hat!

Mediengruppe: Seminar zum Thema Interview mit der BR-Journalistin Dr. Helga Montag, oder: Ein Donnerstagnachmittag mit Frau Montag

Die Mediengruppe erstellt PortrĂ€ts von allen YouthBridge-Teilnehmern, die veröffentlicht und ausgestellt werden. Die PortrĂ€ts werden also die YouthBridge-Visitenkarte. Und damit die Visitenkarte professionell gestaltet wird, war am 22. Februar die BR-Journalistin Dr. Helga Montag bei der Mediengruppe zu Besuch. Helga Montag hat jahrzehntelange Erfahrung als Journalistin. Seit 1990 geht sie unter anderem der Nuklearkatastrophe, die sich 1986 in Tschernobyl (Ukraine) ereignete, nach. Sie traf sich mit Politikern, Wissenschaftlern und Ärzten, um die Wahrheit ĂŒber das ReaktorunglĂŒck zu erfahren. DarĂŒber hinaus ist Helga Montag Vorstandsmitglied des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“, der 1993 gegrĂŒndet wurde und sich weltweit fĂŒr Journalisten einsetzt, die in Not geraten sind.

FĂŒr die PortrĂ€ts der Youbies benötigen wir Informationen. Wir haben also das Thema Interview behandelt. An einigen Beispielen zeigte uns Frau Montag, wie ein Interview aussehen kann, was bei der DurchfĂŒhrung eines Interviews zu beachten ist und was man dabei vermeiden sollte. Wie geht man bei dieser Darstellungsform vor?

Zuerst sollte man sich klarmachen, ob ein Interview ĂŒberhaupt sinnvoll ist. Dabei sollte geklĂ€rt werden, ob es möglich ist, den Beitrag kurz zu gestalten, ob das Thema aktuell und konflikthaltig ist, damit es möglichst interessant wirkt. Man sollte sich auch ĂŒberlegen, wie man das Interview umsetzen will. Ein Videobeitrag ist beispielsweise besonders spannend, wenn man die Körpersprache und Mimik der Menschen zu sehen bekommt. Ein Radiointerview nimmt die Zuhörer dann mit, wenn sie Stimmungs- und auch StimmverĂ€nderungen verspĂŒren. Außerdem ist es wichtig, mit der Person, die man interviewt, ein VorgesprĂ€ch zu fĂŒhren, um Fragen zu klĂ€ren und eine Beziehung zu der Person aufzubauen.

Frau Montag hat uns auch erklĂ€rt, was bei der DurchfĂŒhrung des Interviews zu beachten ist. Unter anderem sollte man zuhören und antworten, aber auch Reaktion zeigen und improvisieren können. Die Journalistin verriet uns weitere Tipps: So sollte man gut vorbereitet sein, konkret und direkt fragen, auch kontroverse Themen ansprechen und Pausen abwarten. DarĂŒber hinaus sollten die Interviewenden geschlossene, suggestive und vorher abgesprochene Fragen vermeiden. Fragen, der der Interviewte nicht beantworten kann, sollten nicht gestellt werden.

Frau Montags Besuch war sehr informationsreich und wir haben viel Neues gelernt. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit, ihr allgemeine Fragen zu ihrem Beruf als Journalistin, fĂŒr den sich viele von uns interessieren, zu stellen.