Begegnung auf Augenhöhe

Diese Woche war YouthBridge wieder in „unserer“ Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete!
Es gab, ganz im Sinne unseres multikulturellen Programms, einen internationalen Kochwettbewerb. Die Teilnehmer haben einer Jury, Kinder aus der Unterkunft waren die Jurymitglieder, ihre Gerichte vorgestellt.

Es hat wirklich Spaß gemacht und wir konnten eine Menge über andere Kulturen und ihre traditionellen Essgewohnheiten lernen.
Das wichtigste jedoch war: die Begegnung auf Augenhöhe und das Netzwerken, um Vorurteile abzubauen.

YouthBridge, Kreativität, Graffiti ?‍?

Am Sonntag, 17.2.2019, trafen sich die Teilnehmenden und die Leiter des Youth Bridge Graffiti Workshops zum ersten Mal. Obwohl der Beginn unmittelbar nach einem anstrengenden Seminartag war, zeigten sich Alle hoch motiviert und freuen sich auf die nächsten Projekttage.
Workshop-Leiter Johannes Brachter hatte einige Fotografien seiner zum Teil großformatigen Kunstwerke mitgebracht, die an vielen Stellen in München zu betrachten sind. An diesen Beispielen wurde deutlich, wie vielfältig und spannend Graffitis sein können. Johannes‘ Spezialität sind z.B. mit Comic-Elementen verbundene Schriftzüge.
Die YouBies besichtigten die zur Verfügung stehende Wand im Hausflur der Sonnenstraße 8, um anschließend direkt mit dem Zeichnen zu beginnen. Hierbei entstanden bereits tolle Entwürfe, die im weiteren Verlauf des Workshops sicher noch verändert werden, aber im Prinzip schon sehr brauchbar sind.
Der nächste Teil des Workshops wird eine Exkursion zu einer so genannten „Hall Of Fame“ sein, wo sich alle TN in „freier Wildbahn“ und legal an einer Wand ausprobieren dürfen. Wir sind auf das Ergebnis bereits jetzt sehr gespannt!

Michael Graber

Hochschule Fresenius: Seminar Selbstinszenierung am 7.01.2019

Bei unserem letzten Seminar in der Hochschule Fresenius ging es wieder um Medienpsychologie, insbesondere um die Selbstinszenierung der Macht. Wir fingen mit einem historischen Beispiel an: „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl, einer der einflussreichsten Propagandafilme in der Geschichte der Menschheit. In dem Film wird der Reichsparteitag der NSDAP 1934 in Nürnberg gezeigt. Wir haben die ersten 10 Minuten gesehen, um einen Überblick über Lenis Inszenierung von Hitlers Macht zu bekommen. Dabei werden Parallelen zu historischen Mythen deutlich. Zum Beispiel, dass Hitler zu Beginn des Films mit einem Flugzeug landet und somit „vom Himmel herabsteigt“, wie ein Messias. Ebenfalls wird viel mit Perspektive gearbeitet, um Hitler immer mächtiger und größer aussehen zu lassen als sein Volk, das sich in jeder Szene euphorisch über die Ankunft seines Führers freut. Somit konnten wir feststellen, dass es bereits in diesem kurzen Ausschnitt so viele Stilmittel zur Darstellung von Macht gibt, was auch den starken Effekt dieses Films erklärt.

Das nächste historische Beispiel sollte genau das Gegenteil von „Triumph des Willens“ bewirken. Anstatt einen Politiker zu preisen, wird in Michael Moores „Fahrenheit 9/11“ George W. Bushs kompletter politischer Werdegang durch den Dreck gezogen. Hierbei kann man erkennen, dass eine Inszenierung in die entgegengesetzte Richtung auch einen unfassbaren Effekt haben kann. Der 2006 erschienene Film war ein riesiger Erfolg und ist einer der berühmtesten Dokumentarfilme der Welt.

Danach begrüßten wir unseren Star-Gast: Daniela Ewers, Sprecherin der Grünen in Bayern. Nach dem erfolgreichen Wahlkampf ihrer Partei im letzten Jahr erläuterte sie die aktuellen Strategien der Grünen. Das neue Motto für den Wahlkampf hieß „Mut geben, statt Angst machen“ und wurde konsequent umgesetzt. Zum einen überzeugten die Grünen mit einer unglaublichen Präsenz: viele persönliche Gespräche mit einzelnen Verbänden, Firmen und Vereinen in ganz Bayern, Haustürwahlkämpfe und ein eigenes Zelt für einen Tag auf der Wiesn! Ebenfalls bewiesen sie ein sehr gutes Timing: Die letzten 48 Stunden vor Wahlschluss nutzten die Grünen, um durch die Bezirke zu reisen und die späten Wechselwähler zu überzeugen. Auch bei den Plakaten haben sie sich dieses Jahr für sehr ansprechende Slogans entschieden, zum Beispiel: „Ich will bezahlbare Mieten.“ „Ich will grüne Wiesen statt Betonwüsten.“ „Ich will schnelles Internet überall in Bayern.“ Natürlich dürfen auch der eigene YouTube-Kanal und Instagram-Account nicht fehlen. Alle diese Faktoren führten zu einem sehr guten Wahlergebnis für die Grünen!

Ein sehr informatives und spannendes Seminar!

Tierheim 17.01.2019

Bei YouthBridge setzen wir uns das Ziel, wichtige Themen anzusprechen und sie den Menschen in unserer Umgebung ans Herz zu legen.
Wir haben uns nach dem zweiten Treffen vorgenommen, einen Kalender zu erstellen: ein Bild pro Monat, das ein Problem darstellt, mit dem unter anderem das Tierheim München zu kämpfen hat.
Es folgt auch eine Ausstellung mit weitreichenden Illustrationen zum Thema Tierschutz in der Stadt und dem Landkreis München.

Apropos: Die Tierheim-Broschüre berichtet über uns: YouthBridge bringt frischen Wind in den Tierschutz!

Wir freuen uns auf die Projekte mit dem Tierheim!

Danylo

Gefloppte und erfolgreiche Gadgets 12.12.2018

Wir hatten wieder ein Seminar an der Hochschule Fresenius, es ging um „Failed Gadgets“. Alex Turtschan erklärte, wie es dazu kommt, dass nicht alle (vermeintlich) innovativen Produkte Anklang bei den Konsumenten finden. Ein Beispiel ist die Jeansjacke von Jacquard by Google in Zusammenarbeit mit Levi’s. Dieses Projekt integrierte nämlich Googles Mikrofasern in das Denim der Jacke, um die erste „Smart-Jacket“ zu kreieren. Eine sehr kreative, jedoch nicht ganz erfolgreiche Idee der beiden Brand-Giganten. Das Problem war, dass alle Funktionen der Jacke auch ein Smartphone erfüllt und die Jacke daher nur in sehr speziellen Fällen einen Mehrwert bot.

Was muss man nun beachten, damit das eigene Produkt kein Flop wird?

Da sich Verhalten und Bedürfnisse der Konsumenten in ständigen und verschiedenen Strömungen immer weiter entwickeln und ändern, müssen große Marken mithalten, um den nächsten Durchbruch zu schaffen. Derzeit gibt es folgende 4 große Strömungen:

Erstens spielt die Individualität eines jeden Kunden eine große Rolle. Vor allem bei der Kleidung wollen die Käufer sich unterscheiden (wer will schon das gleiche haben wie jemand anders) und wer ihnen das bieten kann, ist klar im Vorteil. Ein Musterbeispiel ist hierfür ist die NikeID, ein Programm, bei dem man den Sneaker weitestgehend selbst mit den Lieblingsfarben und -stoffen designen kann.

Eine weitere Strömung ist die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben. Dies zeigt sich schon seit Jahren am Erfolg von Bio-Produkten, das ist jedoch nicht nur auf Lebensmittel reduziert. Adidas hat schon das zweite Jahr infolge eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Parley, einer Organisation, die sich für den Schutz der Ozeane einsetzt. Zusammen haben sie es geschafft, Sneaker komplett aus Plastikmüll aus dem Ozean herzustellen. Sie sind nicht nur stylisch, sondern auch erfolgreich.

Bei der dritten Bewegung geht es um die Alltagserleichterung: Jedes Produkt, das unseren Alltag in irgendeiner Weise ein bisschen leichter macht, hat Potenzial, sehr erfolgreich zu werden. Ein aktuelles Beispiel: Konzepte für „Walk-In-Out“-Supermärkte, bei denen man dem lästigen Warten an der Kasse entkommt, genial, oder?

Die letzte Strömung hat etwas mit dem Kaufen an sich zu tun: Herkömmliches Kaufen ist stumpf und langweilig. Wer Kunden gewinnen will, kann es, unter anderem, mit einer Chasing Experience versuchen: die Ware nur sehr limitiert auf den Markt bringen und den Erwerb im besten Fall mit technischen Mittel wie Augmented Reality spannender gestalten. Hier gibt es ebenfalls ein tolles Beispiel aus der Modewelt: Die Basketballmarke Jordan brachte ein limitiertes Sneaker-Modell auf den Markt. Fans konnten die Sneaker nur kaufen, wenn sie auf ausgewählten Basketballfeldern auf der ganzen Welt standen und die Füße zu einer Animation des legendären Michael Jordan mithilfe von Snapchat scannen konnten. Das Resultat? Der Schuh war nach 23 Minuten ausverkauft.

Gute Werbung machen. 5.12.2018 Hochschule Fresenius

Bei unserem Seminar am 5.12. in der Hochschule Fresenius ging es um Werbung. Der Referent Peter Hirrlinger stellte zunächst seine selbst entwickelte Fenchel-Strategie vor: Er mag kein Fenchel, doch als er es, ohne es zu ahnen, gegessen hat (es gab Auflauf), hat ihm Fenchel sogar geschmeckt. Was lernen wir daraus?
In einer Gesellschaft, in der Werbung nur nervt, muss man sie den potenziellen Kunden so schmackhaft machen, das sie die Werbung sogar gerne schauen. Dazu ist, abgesehen von ein wenig Glück, natürlich auch jede Menge Kreativität notwendig. Wir schauten uns ein paar Beispiele von idealer Werbung an, etwa das Osterhasenrasen von Media Markt und den Siegerflieger von Lufthansa. Zum Schluss waren wir an der Reihe: Wir YouBies mussten zusammen mit den Medienstudenten über eine Werbung berichten, die uns besonders gut gefallen hat. Wir entschieden uns für die diesjährige, liebevolle Werbung der AOK. Ein sehr spannendes Seminar!

Virtual Reality: YouthBridge ist dabei

Auf dem Mars BMW fahren und auf einer Hochhausdachplanke balancieren – das Virtual-Reality Seminar von Plan.net war ein voller Erfolg!
Eingeladen von der Hochschule Fresenius, gab für die Youbies zunächst eine Präsentation darüber, was Plan.net ausmacht: gezielte, zukunftsorientierte, kreative Arbeit. Zum Schluss ihrer Präsentation informierte uns Corinna Garschke noch über die Karrieremöglichkeiten bei Plan.net und die zahlreichen Praktika. Nun kam es zum Hauptthema: Extended Reality. Bei einer weiteren Präsentation wurden uns die ersten, eher holprigen Beispiele von Virtual Reality vorgestellt: von Panorama Gemälden in London über den Nintendo-Powerglove zu Pokémon-Go. Mittlerweile wird in der Unterhaltungs-Technologie in kaum einem anderen Bereich so viel getan wie in der Extended Reality. Und wir konnten uns vor Ort davon überzeugen. Wir konnten nicht nur den neuen X3 von innen betrachten, sondern fuhren in einem 360 Grad Video ein Rennen – auf dem Mars! Dazu gab es ebenfalls eine Virtual Reality-Experience auf einem fixiertem Motorrad, bei der sich der Körper automatisch in jede Kurve schmeißen möchte. Und das Highlight des Seminars: in einem Raum mit zwei Infrarot-Kameras, die die Bewegungen tracken, bekam wir Helme, die uns virtuell auf das Dach eines Hochhauses befördert haben. Nun mussten wir über eine Planke balancieren, um einen Kuchen zu erreichen – und, wer sich traute, konnte sogar herunterspringen. Das ist nichts für schwache Nerven und wenn man erstmal in den virtuellen Abgrund hinabschaut, kneifen die meisten! Und noch amüsanter war es für alle Anwesenden, den Probanden dabei zuzuschauen, wie sie zitternd durch einen normalen Raum gehen und sich nicht trauen, einen Schritt zur Seite zu machen!
Arseniy

Das VR-Seminar war sehr interessant, da wir viel über Virtual Reality und die verschiedenen Bereiche in der Werbeindustrie erfahren haben. Wir konnten uns die verschieden Werbungen durch die VR-Brille anschauen und haben selbst ein Spiel gespielt, was zwar ungewohnt, aber sehr lustig war!
Ruben

Die Serviceplan Gruppe ist eine Agentur mitten im Herzen Münchens mit aufgeschlossenen und freundlichen Mitarbeitern, die in das Thema Virtual Reality einführten.
Das coole an dem Vortrag war der große praktische Anteil: Lernen durch Ausprobieren. Durch die Geräte tauchten wir in die virtuelle Realität ein und waren davon fasziniert, wie sehr der eigene Körper auf diese Scheinwelt reagiert!
Alles im allem war es ein entspannter und angenehmer Vortrag zu Virtual Reality.
Noal

Filmgruppe: Mit einem Film Einstellungen ändern

Wir sind sechs filmbegeisterte junge Menschen: Akin, Celine, Georgiy, Maria, Natan und Raphaela. Kennengelernt haben wir uns vor etwa einem knappen halben Jahr bei YouthBridge. Als Filmcrew des YouthBridge-Projekts wollten wir gerne unseren Beitrag zum diesjährigen Filmwettbewerb für Jugendliche des DOK.fests München einreichen.

Es musste sehr schnell und intensiv gearbeitet werden, da wir erst Mitte Januar mit der Arbeit an unserem Film beginnen konnten und die Deadline am 20. März uns durchaus etwas Druck gemacht hat.

Das Thema lautete „Das Andere sehen“, was ja sehr gut zu unserem YouthBridge-Projekt passt. Um uns in das Thema Dokumentarfilm einzuarbeiten, haben wir Anfang Februar einen Workshop der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) in Kooperation mit dem Dok.fest München besucht. Dort haben wir uns über die wichtigsten Punkte, die es beim Konzipieren und Produzieren eines Dokumentarfilms zu beachten gilt, informiert.

Daraufhin haben wir uns Gedanken über das Thema gemacht und uns in die Recherche gestürzt. Wir wollten interessante Menschen porträtieren, die in München leben und in gewisser Weise von der „Norm“ abweichen. Es ging uns darum, im Fremden Vertrautes und im Vertrauten überraschende Elemente zu finden und aufzuzeigen, herauszufinden, was diese Menschen einzigartig macht und was sie eint.

Mit unserem Film wollen wir zeigen, dass es keine Rolle spielt, wie unterschiedlich die Menschen sind, welche verschiedenen Interessen und Lebenswege sie haben und was sie trennt, weil jeder dieser Menschen einen Sinn und ein Ziel im Leben hat, das er oder sie anstrebt, weswegen auch jeder Mensch die gleichen Rechte auf Leben und freie Entfaltung besitzen sollte. Mit dem Film können wir vielleicht etwas bewirken und an der Einstellung anderer rütteln.

Wir haben drei sehr besondere Protagonisten gefunden, die sich bereit erklärt haben, von uns je einen halben Tag lang mit der Kamera begleitet zu werden. Für die angenehme und spannende Zusammenarbeit bedanken wir uns bei: Axel Bahro, Puppenspieler und -bauer, Barbara Weber, Journalistin und Doku-Filmmacherin, sowie Frank Libal, Musiker und Mitbegründer des Giesinger Rockpalastes.

Um beim Dreh möglichst gut vorbereitet zu sein, haben wir uns im Vorfeld über unsere Gäste informiert und uns Fragen für sie überlegt. Wir hatten die Idee, dass es schön sein könnte, die drei in ihrem natürlichen Habitat zu begleiten. Deswegen haben wir mit Axel und Frank an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz und mit Barbara an Orten in München, an denen sie sich gerne aufhält, gedreht. Anschließend haben wir das gesamte Material gesichtet, viel diskutiert und mehrere Schnittvorschläge erstellt. Zudem haben wir auch Ton-Aufnahmen gemacht und nach passender Musik gesucht. Nach und nach hat sich dann unser knapp 20-minütiger Film herauskristallisiert.

Diese Arbeit war für uns eine ganz tolle Erfahrung, die uns sehr viel Spaß gemacht und uns einiges beigebracht hat!

Mediengruppe: Seminar zum Thema Interview mit der BR-Journalistin Dr. Helga Montag, oder: Ein Donnerstagnachmittag mit Frau Montag

Die Mediengruppe erstellt Porträts von allen YouthBridge-Teilnehmern, die veröffentlicht und ausgestellt werden. Die Porträts werden also die YouthBridge-Visitenkarte. Und damit die Visitenkarte professionell gestaltet wird, war am 22. Februar die BR-Journalistin Dr. Helga Montag bei der Mediengruppe zu Besuch. Helga Montag hat jahrzehntelange Erfahrung als Journalistin. Seit 1990 geht sie unter anderem der Nuklearkatastrophe, die sich 1986 in Tschernobyl (Ukraine) ereignete, nach. Sie traf sich mit Politikern, Wissenschaftlern und Ärzten, um die Wahrheit über das Reaktorunglück zu erfahren. Darüber hinaus ist Helga Montag Vorstandsmitglied des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“, der 1993 gegründet wurde und sich weltweit für Journalisten einsetzt, die in Not geraten sind.

Für die Porträts der Youbies benötigen wir Informationen. Wir haben also das Thema Interview behandelt. An einigen Beispielen zeigte uns Frau Montag, wie ein Interview aussehen kann, was bei der Durchführung eines Interviews zu beachten ist und was man dabei vermeiden sollte. Wie geht man bei dieser Darstellungsform vor?

Zuerst sollte man sich klarmachen, ob ein Interview überhaupt sinnvoll ist. Dabei sollte geklärt werden, ob es möglich ist, den Beitrag kurz zu gestalten, ob das Thema aktuell und konflikthaltig ist, damit es möglichst interessant wirkt. Man sollte sich auch überlegen, wie man das Interview umsetzen will. Ein Videobeitrag ist beispielsweise besonders spannend, wenn man die Körpersprache und Mimik der Menschen zu sehen bekommt. Ein Radiointerview nimmt die Zuhörer dann mit, wenn sie Stimmungs- und auch Stimmveränderungen verspüren. Außerdem ist es wichtig, mit der Person, die man interviewt, ein Vorgespräch zu führen, um Fragen zu klären und eine Beziehung zu der Person aufzubauen.

Frau Montag hat uns auch erklärt, was bei der Durchführung des Interviews zu beachten ist. Unter anderem sollte man zuhören und antworten, aber auch Reaktion zeigen und improvisieren können. Die Journalistin verriet uns weitere Tipps: So sollte man gut vorbereitet sein, konkret und direkt fragen, auch kontroverse Themen ansprechen und Pausen abwarten. Darüber hinaus sollten die Interviewenden geschlossene, suggestive und vorher abgesprochene Fragen vermeiden. Fragen, der der Interviewte nicht beantworten kann, sollten nicht gestellt werden.

Frau Montags Besuch war sehr informationsreich und wir haben viel Neues gelernt. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit, ihr allgemeine Fragen zu ihrem Beruf als Journalistin, für den sich viele von uns interessieren, zu stellen.